Ryfors treibt davos zum playoff-erfolg – und nervt die gegner!
Davos hat einen Mann in Topform: Simon Ryfors. Der schwedische Stürmer dominiert derzeit die Playoffs gegen Zug mit neun Scorerpunkten in fünf Spielen und teilt sich damit die Spitze der Playoff-Statistik. Doch Ryfors ist mehr als nur ein Punktesammler – er ist ein Provokateur, der seine Gegner mental aushebelt.

Der «schweizer taschenmesser» zeigt seine playoffs-qualität
Ryfors, gelobt vom HCD-Sportchef Jan Alston als «absoluter Playoff-Spieler», ist ein zentraler Baustein für das Team seit seinem Wechsel im Jahr 2024. Seine Vielseitigkeit, die ihn bereits vor zwei Jahren in den SHL-Playoffs mit Rögle auszeichnete, macht ihn unberechenbar. Der ehemalige Trainer Roger Hansson, nun Assistenztrainer beim EV Zug, nannte ihn treffend das «Schweizer Taschenmesser» – ein Spieler, der überall eingesetzt werden kann und unter Druck nicht versagt. Seine Defensivarbeit und Spielintelligenz ergänzen seine Offensivkraft perfekt.
Aber Ryfors’ Stärke liegt nicht nur in seinen Fähigkeiten auf dem Eis. Er genießt es, seine Gegner zu ärgern, unter ihre Haut zu gehen und sich in deren Köpfen festzusetzen. «Zug hat gut gespielt, aber wirklich physisch war die Serie nicht», analysiert er selbstkritisch. Er sehnt sich nach einem intensiveren Spiel, einem Kampf, der ihn und sein Team antreibt.
Die aktuelle Form des Teams, so Ryfors, ist eine besondere Situation. «Wenn man in Schwung kommt und eine grosse Rolle einnehmen kann, zeigt das das Vertrauen des Coaches und verleiht noch mehr Selbstvertrauen.» Doch trotz seines persönlichen Erfolgs und des guten Starts in die Playoffs fehlt Ryfors noch immer ein Titel in seiner Karriere. Er stand zwar bereits in zwei SHL-Finals, doch der grosse Wurf blieb aus.
«Das gibt mir noch mehr Ansporn», versichert er entschlossen. Nun wartet der Halbfinal gegen den ZSC, ein Duell, das besonders aufgrund des Kampfes mit Denis Malgin Spannung verspricht. Es ist ein Test für Ryfors, seine Führungsqualitäten auf und neben dem Eis unter Beweis zu stellen. Der HCD und Ryfors wollen beweisen, dass sie nicht nur ein starkes Team, sondern auch ein unangenehmer Gegner sind – ein Team, das seine Gegner mental brechen kann, bevor der Puck überhaupt in Spiel kommt.
