Rund um köln 2026: profis, hobbyfahrer und straßensperren – alles, was sie wissen müssen!

Köln und das Bergische Land bereiten sich auf das 108. „Rund um Köln“ vor – ein Spektakel, das am 17. Mai 2026 Radsportfans aus nah und fern anzieht. Doch was bedeutet das für Pendler, Anwohner und natürlich die Sportbegeisterten? Hier ein umfassender Überblick über alles, was Sie wissen müssen.

Ein fest für radsportfans: die wichtigsten termine

Bereits ab Freitag, dem 15. Mai, schlägt das Herz des Radsports am Rheinufer in Köln höher. Hier finden Info- und Messeveranstaltungen statt, bei denen sich die Athleten und Fans auf das Rennen vorbereiten können. Am Samstag folgen weitere Startunterlagen-Aktionen. Der Sonntag, der Tag des Rennens, verspricht Spannung pur.

Für ambitionierte Hobbyradfahrer gibt es Rennen über 60 und 120 Kilometer, die direkt vom Kölner Rheinufer aus starten. Wer es etwas entspannter mag, kann sich für das 30-Kilometer-Rennen ab Bergisch Gladbach entscheiden. Doch der absolute Höhepunkt ist zweifellos das Elite-Rennen, bei dem die Profis über 191 Kilometer durch das Bergische Land flitzen.

Zeitplan am Sonntag, 17. Mai:

  • 7-9 Uhr: Startunterlagenausgabe
  • 9 Uhr: Start 60 km Hobbyrennen
  • 9.30 Uhr: Start 120 km Hobbyrennen
  • 10.15 – 11.15 Uhr: Einschreibung Elite
  • 11.30 Uhr: Start Elite
  • ca. 15:50 Uhr: Zieleinfahrt Elite

Wo wird es eng? die straßensperrungen

Wo wird es eng? die straßensperrungen

Für Autofahrer bedeutet das „Rund um Köln“ vor allem eins: Geduld. Ab dem 17. Mai sollten Anwohner und Pendler das rechtsrheinische Köln und weite Teile des Bergischen Landes meiden. Die Straßen haben Vorrang für die Radfahrer. Besonders betroffen sind die östlichen Stadtteile Kölns (Brück, Dellbrück, Ostheim, Rath) sowie wichtige Verkehrsachsen im Bergischen Land (Bergisch Gladbach, Bensberg, Herkenrath, Moitzfeld, Kürten, Rösrath, Overath, Wipperfürth). Die Organisatoren raten daher, das Auto stehen zu lassen und stattdessen die Strecke entlang zu radeln oder das Spektakel von den Tribünen aus zu verfolgen.

Wer tritt an? top-teams und deutsche hoffnungen

Wer tritt an? top-teams und deutsche hoffnungen

Die diesjährige Austragung verspricht ein internationales Top-Feld. Vier Teams aus der World Tour, der höchsten Liga des Radsports, haben ihre Teilnahme bestätigt: Red Bull Bora-hansgrohe (Deutschland), Alpecin-Premier-Tech (Belgien), Picnic Postal (Niederlande) und Lotto Intermarché (Belgien). Hinzu kommen sechs UCI-Pro-Teams und weitere 13 Teams aus dem In- und Ausland. Ein besonderes Augenmerk gilt der deutschen Nationalmannschaft mit dem Kölner Lokalmatador Nils Politt, der ansonsten für das Team von Tadej Pogacar (UAE) antritt. Ob er die Chance nutzen kann, um vor heimischem Publikum zu brillieren, bleibt abzuwarten.

Kopfsteinpflaster und agathaberg: die schlüsselstellen des rennens

Kopfsteinpflaster und agathaberg: die schlüsselstellen des rennens

Die Strecke des „Rund um Köln“ ist bekannt für ihre anspruchsvollen Passagen. Besonders legendär ist die Kopfsteinpflasterpassage in Bergisch Gladbach, die zum Schloss Bensberg hinaufführt. Die Profis werden diesen Abschnitt im letzten Drittel des Rennens dreimal durchfahren. Auch der Agathaberg bei Wipperfürth, der höchste Punkt des Rennens, wird eine entscheidende Rolle spielen. Hier müssen die Athleten ihre Kräfte bündeln, um die steilen Anstiege zu bewältigen.

Das „Rund um Köln“ ist mehr als nur ein Radrennen – es ist ein Fest für die Region, das Menschen zusammenbringt und die Leidenschaft für den Radsport feiert. Die Organisatoren rechnen mit rund 8.500 Teilnehmern bei den Hobbyrennen – eine Zahl, die eindrucksvoll die Beliebtheit dieses Klassikers unterstreicht.