Rückschlag für hsv-neuzugang grönbaek: ausfall wegen faszienverletzung

Frühes ende der hoffnung auf debüt

Beim 2:2 gegen den FC Bayern war Albert Grönbaek noch Zuschauer im Volkspark. Für das kommende Spiel gegen den 1. FC Union Berlin wurde mit seinem Debüt gerechnet. Doch nun muss der 24-jährige Däne verletzungsbedingt passen. Eine Faszienverletzung im Oberschenkel bremst ihn aus – ein doppelter Rückschlag für den HSV und den Spieler selbst.

Grönbaek auf bewährung in hamburg

Grönbaek auf bewährung in hamburg

Für Albert Grönbaek ist das Engagement beim HSV bereits die dritte Leihe. Zuvor lief er für CFC Genua (6 Einsätze) und Southampton (5 Einsätze) auf, wobei er auch dort durch Verletzungen zurückgeworfen wurde. Er selbst gab an, dass die Zeit in Italien „nicht die leichteste“ gewesen sei. Ziel der Leihe nach Hamburg ist es nun, wieder in Form zu kommen und sich für eine langfristige Verpflichtung zu empfehlen.

Eine kaufoption im spiel

Eine kaufoption im spiel

Wie bei Philip Otele (FC Basel) hat Sportdirektor Claus Costa auch für Grönbaek eine Kaufoption in Höhe von 5 Millionen Euro ausgehandelt. Diese Summe verdeutlicht: Der Spieler muss sich sportlich beweisen, um eine dauerhafte Verpflichtung zu rechtfertigen. Der HSV setzt auf eine überzeugende Leistung, um die Option ziehen zu können.

Verletzung kommt zur ungünstigsten zeit

Nach einer Aufbauphase, in der Grönbaek aufgrund seiner vorherigen Ausfallzeit langsam herangeführt wurde, schien er nun bereit für den Kader zu sein. Die im Training erlittene Faszienverletzung, bestätigt durch ein MRT am Mittwoch, kommt jedoch zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Denn durch den Ausfall von Albert Sambi Lokonga (Bänderriss im Sprunggelenk) ist ein Platz im Mittelfeldzentrum vakant.

Ziel: rhythmus und spielpraxis

Grönbaek hatte sich zum Ziel gesetzt, „seinen Rhythmus zu finden und seine Spielpraxis zurückzugewinnen“. Der HSV schien der richtige Ort dafür zu sein: „In England und Italien hat es nicht so geklappt, weil mir dort die Spielweise nicht so lag“, erklärte er. Die Gespräche mit Merlin Polzin und die Spielphilosophie des HSV haben ihn überzeugt.

Zeitdruck im saisonendspurt

Anstatt das Spiel des HSV zu beleben, muss sich Grönbaek nun einer Aufbauphase unterziehen. Das bedeutet, dass die Zeit, sich für einen Anschlussvertrag an der Elbe zu empfehlen, mit Blick auf das Saisonende Mitte Mai knapp wird. Der Ausfall ist somit ein herber Rückschlag für seine persönlichen Ambitionen und die des HSV.

Quelle: Hamburger SV News, Sebastian Wolff