Rote karte mit folgen: leganés-coach muss fünf spiele zuschauen
Die Disziplinarkommission der spanischen Fußball-Föderation (RFEF) hat Álvaro Rivas, Co-Trainer des FC Leganés, mit einer Sperre von fünf Spielen belegt. Grund ist das Verhalten des 38-Jährigen nach seiner Roten Karte am vergangenen Spieltag der LaLiga Hypermotion. Gleichzeitig erhielt Jorge Pascual vom FC Granada eine Zwei-Spiele-Sperre.
Was genau ist passiert?
Nach dem Schlusspfiff gegen Albacete Balompié (1:1) hielt Rivas den Ball fest, verzögerte den Einwurf der Gäste und zog damit die gelb-rote Karte. Doch damit nicht genug: Laut Schiedsrichterbericht trat er anschließend einen gegnerischen Spieler. Die Kommission wertete das als unsportliches Verhalten (ein Spiel) und als Tätlichkeit (vier weitere Spiele). Rivas muss nun fünf Partien auf der Tribüne verbringen – ein harter Schlag für den Tabellenzweiten.
Für Granada wurde es ebenfalls teuer. Jorge Pascual fehlte nach seiner direkten Roten Karte gegen Cultural Leonesa wegen Respektlosigkeit gegenüber dem Schiedsrichter zwei Spiele. Teamkollege Baïla Diallo muss einmal zuschauen, weil sein Foul als gewalttätiges Spiel gewertet wurde.

Weitere sperren in der hypermotion
Die RFEF bestätigte zusätzlich ein Spiel Sperre für Jorge Pulido (Huesca), Mario García (Racing), Dion Lopy (Almería), Jeremy Mellot (Castellón) und Víctor García (Leonesa) – allesamt wegen Roter Karten am 35. Spieltag. Gelb-gesperrt sitzen außerdem Gorka Gorosabel (Real Sociedad B), Kone Kialy (Ceuta), Isma Ruiz (Córdoba), Manuel Lama (Granada) und Iván Alejo (Valladolid) das nächste Match aus.
Ein Lichtblick für Eibar: Die Gelbe Karte gegen Adu Ares im Duell mit Valladolid wurde annulliert – der Verteidiger ist damit ohne Sperre verfügbar.
Die Entscheidungen zeigen: Die RFEF zieht nach Saisonende die Schraube weiter an. Wer die Nerven verliert, zahlt direkt zu Beginn der neuen Spielzeit. Für Leganés und Granada beginnt die Vorbereitung mit personellen Lücken – ein Vorsprung, den die Konkurrenz sofort nutzen wird.
