Rodríguez: doppelte unzufriedenheit nach bitterer niederlage
Guido Rodríguez, sonst ein Fels in der Brandung im Mittelfeld des Valencia, zeigte sich nach der knappen Niederlage sichtlich frustriert. Nicht nur die Punktverluste nagten an ihm, sondern vor allem seine eigene Leistung in den entscheidenden Augenblicken der Partie.

Selbstkritik nach gegentoren im zweiten durchgang
Die Wende im Spiel, die der Celta Vigo im zweiten Durchgang vollzogen hatte, lastet schwer auf dem argentinischen Mittelfeldspieler. „Ich muss zugeben, bei den ersten beiden Gegentoren hätte ich defensiv besser stehen müssen. Meine Absicherung war nicht optimal“, gestand Rodríguez nach dem Spiel. Die Details, so der Profi, würden oft über Sieg und Niederlage entscheiden – und in diesem Fall hatten sie dem Valencia schmerzlich gefehlt.
Obwohl der Valencia-Kader bereits in der ersten Halbzeit eine starke Defensivleistung zeigte, konnte das Team diese Leistung im zweiten Durchgang nicht halten. Die taktischen Anpassungen des Gegners und die resultierenden Torerfolge des Celta Vigo stellten die Abwehr des Valencia vor große Probleme. „Wir haben im ersten Durchgang defensiv gut gearbeitet, zusammen als Mannschaft. Vielleicht hätten wir etwas mehr Ballbesitz gehabt. Im zweiten Durchgang lief es dann nicht mehr rund.“
Bemerkenswert ist, dass Rodríguez seinen eigenen Doppelpack in der Partie komplett in den Hintergrund drängte. Für ihn zählte nur der verpasste Sieg. „Ich hätte es lieber gesehen, wenn andere getroffen hätten, solange wir das Spiel gewonnen hätten. Die Enttäuschung muss jetzt erstmal sacken, bevor wir uns dem nächsten Spiel widmen.“
Angesichts der jüngsten Ergebnisschwankungen des Valencia, die von Siegen und Niederlagen abwechselnd geprägt sind, appellierte Rodríguez an die Ruhe und den Zusammenhalt im Team. „Wir müssen weiter hart arbeiten und zusammenhalten. Wir waren weder vorher die Allerbesten noch sind wir jetzt die Allerletzten. Wir müssen dem Prozess, der Arbeit und der Einheit des Teams vertrauen, um den Fans Freude zu bereiten.“ Die Worte des erfahrenen Spielers sind ein Aufruf zur Besonnenheit und zur Stärkung des Zusammenhalts in einer schwierigen Phase.
