Psg krönt sich zum champions-league-sieger – und jagt den hattrick!

Ein Feuerwerk der Emotionen, ein nervenzerreißendes Elfmeterschießen und am Ende der zweite Triumph in Folge: Paris Saint-Germain hat im Champions-League-Finale den FC Arsenal bezwungen und sich als Europas Fußball-König etabliert. Der Jubel in Paris und Budapest kann kaum größer sein – und die Pariser träumen bereits vom historischen Hattrick.

Luis enrique: der architekt des erfolgs

Die Leistung von PSG war keineswegs eine Demonstration von Überlegenheit, sondern ein Beweis für mentale Stärke und taktische Flexibilität. Nach einem frühen Rückstand durch Kai Havertz kämpfte sich das Team unter Trainer Luis Enrique zurück ins Spiel. Der Spanier hat in seiner kurzen Zeit an der Seine bereits eine beeindruckende Entwicklung vollzogen und gilt nun weithin als einer der besten Trainer der Welt. Präsident Nasser Al-Khelaifi bezeichnete ihn treffend als „den besten Trainer der Welt“ – und die französischen Medien stimmen ihm zu. Die Art und Weise, wie PSG den Willen zum Sieg in die Mannschaft gebracht hat, verdankt man in erster Linie Enrique.

Die Partie in Budapest war ein packendes Duell zweier europäischer Schwergewichte. Arsenal präsentierte sich als starker Gegner und bereitete PSG große Probleme. Doch letztendlich waren es die Pariser, die im Elfmeterschießen die Nerven behielten und den Sieg perfekt machten. Mit 4:3 setzte sich PSG durch, nachdem es nach 90 und 120 Minuten 1:1 gestanden hatte. Ein verwandelter Elfmeter von Ousmane Dembélé glich kurz nach der Pause aus, nachdem Arsenal früh in Führung gegangen war.

Doués warnung an die konkurrenz: „wir sind hungrig!“

Doués warnung an die konkurrenz: „wir sind hungrig!“

Während die Spieler ausgelassen den Triumph feierten, blickte Angreifer Désiré Doué bereits nach vorne. „Zuerst werden wir das genießen, und danach werden wir hart arbeiten, denn wir wollen mehr“, warnte er die europäische Konkurrenz. „Wir sind wirklich hungrig. Wir sind eine junge Mannschaft und wissen, dass wir sehr ehrgeizig sind. Deshalb müssen wir in der nächsten Saison wieder angreifen.“ Diese Worte sind ein klares Signal an die gesamte Fußballwelt: PSG ist nicht zu stoppen.

Die Feierlichkeiten in Paris werden noch lange nachwirken. Ein riesiges Menschenmeer versammelte sich am Sonntag unweit des Eiffelturms, um den Sieg ihrer Mannschaft zu feiern. Selbst Staatspräsident Emmanuel Macron lud die Mannschaft in den Élysée-Palast ein – ein Zeichen der nationalen Begeisterung.

Allerdings blieben die Ausschreitungen in der französischen Hauptstadt am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag ein trauriger Kontrast zu den sportlichen Erfolgen. 283 Personen wurden festgenommen, sieben Polizisten verletzt. Ein dunkler Schatten auf einem ansonsten strahlenden Tag.

PSG hat sich in den exklusivsten Kreis des europäischen Klubfußballs katapultiert und bewiesen, dass sie zu den besten Mannschaften der Welt gehören. Die Frage ist nicht, ob PSG die Champions League gewinnen kann, sondern wann sie ihren nächsten Titel holen werden. Ein Hattrick, wie er Real Madrid zwischen 2016 und 2018 gelang, scheint plötzlich greifbar nah. Die Ära von Paris Saint-Germain hat gerade erst begonnen.