Schwetz und kostyuk eröffnen rasenden achtmal-tage in paris

11:26 Uhr Ortszeit, Court Philippe-Chatrier – der erste Aufschlag ist gefallen. Iga Swiatek trifft auf Marta Kostyuk, und schon jetzt knistert es in der kühlen Morgenluft. Paris erwacht zum Achtelfinal-Sonntag, und wer glaubt, Swiatek sei nur Favoritin,strong>, hat die vergangenen beiden Wochen nicht beobachtet.

Kostyuk jagt die sensation, cirstea brennt ebenfalls

Zwei Courts weiter duelliert sich Sorana Cirstea mit Wang Xinyu. Beide Matches laufen parallel, weil das Turnier seine Uhr neu stellen will: Keine Verzögerungen, keine Wetterdramen – nur Tennis im Dauersprint. Zwischen den Linien spürt man die Spannung, als hätte Roland Garros selbst angezogen.

Die Hintergrundmusik liefert Spanien. Der 19-jährige Juan José Jodar fordert den routinierten Pablo Carreño Busta heraus. Ein Duell wie Alt gegen Jung, Erfahrung gegen Kette aus Schlägen, die noch nicht mal ein Jahr alt sind. Jodar schlägt flach und schnell, Carreño Busta antwortet mit Lobs, als wolle er dem Teenager beibringen, dass Paris nicht Madrid ist.

Mirra andreeva tritt vor sonnenunterzen auf

Mirra andreeva tritt vor sonnenunterzen auf

Als achte Setzliste des Damenfeldes spielt Mirra Andreeva erst im Anschluss an die Spanier. Ihre Gegnerin bleibt offiziell „TBA“, doch das hat in dieser Saison niemanden mehr gestoppt. Andreeva, erst 19, wirft bereits mit Vorhand-Winners um sich, die Statistiker in die Knie zwingen. Wer sie live sehen will, muss sich dennoch beeilen – die Sonne fällt spät auf Chatrier, aber fällt.

Den Abend krönt Jakub Mensik gegen Andrey Rublev. Ein 19-Jähriger gegen einen 28-Jährigen, der seit Jahren in den Top-10 festsitzt. Mensik schickte Novak Djokovic vor zwei Tagen in fünf Sätzen nach Hause; nun will er Rublev als Nächstes in die Bretter bohren. Die Rede ist von „Riesen-Hunger“, und er meint damit keinen Baguette.

Kein italiener auf dem court – dafür fonseca gegen ruud

Für Fans der Squadra Azzurra bleibt nur die Fernbedienung. João Fonseca aber könnte ihren Geschmack treffen. Der Brasilianer, 21, schickte Djokovic mit einem 6:4 im fünften Satz in die Nacht und trifft nun auf Casper Ruud. Das Match startet unter Flutlicht, wenn die Tribünen bereits nach Wein und Adrenalin riechen. Wer das verpasst, darf sich nicht beklagen.

Wo? Eurosport hält die Exklusivrechte, aber der Zuschauer hat die Macht: HBO Max, Discovery+, DAZN, TIMvision und Prime Video Channels streamen parallel. Keine Ausrede mehr, es sei denn, das Baguette kommt zu spät aus dem Ofen.

31. Mai 2026. Ein Tag, der im Kalender wie ein gelber Ball leuchtet. Roland Garros zeigt sein Herz – und schlägt schneller als je zuvor.