Prado kämpft weiter: supercross-saison voller höhen und tiefen
Filadelfia bebte im vergangenen Wochenende im Rhythmus des AMA Supercross, doch für Jorge Prado endete das Rennen in einer enttäuschenden 16. Position. Der Spanier, der sich mit körperlichen Problemen herumschlagen musste, zeigte zwar immer wieder Lichtblicke, doch die Bedingungen waren alles andere als ideal. Ein Rennen, das die Frage aufwirft: Kann Prado in den verbleibenden zwei Rennen noch entscheidend in der Meisterschaft eingreifen?

Ein holeshot, der trugbild erzeugte
Prado präsentierte sich zu Rennbeginn von seiner besten Seite. Ein spektakulärer Holeshot katapultierte ihn in Führung, doch die Freude währte nur kurz. Die zunehmende körperliche Erschöpfung und später die einsetzenden Regenfälle machten ihm zu schaffen. Ein fünfter Platz in der Qualifikation ließ bereits erahnen, dass es ein schwieriges Rennen werden würde.
Die Entscheidung für Ken Roczen war letztlich klar. Der Suzuki-Pilot dominierte das Rennen und setzte sich deutlich von Hunter Lawrence ab, der nach einem Sturz aussichtslos in die Zielgerade ging. Roczen übernimmt damit die Tabellenführung und hat nun vier Punkte Vorsprung auf Honda-Pilot Lawrence. Prado hingegen, der mit Ferrandis einen weiteren Titelanwärter teilt, liegt auf dem zehnten Platz.
Die Bedingungen in Filadelfia waren alles andere als optimal. Ein plötzlicher Regenguss verwandelte die Strecke in eine rutschige Schlammwüste. Prado kämpfte mit dem Kontrollverlust, wurde zweimal überrundet und musste sich mit einem enttäuschenden 16. Platz zufrieden geben. Es war ein Rennen, das die Grenzen seiner Belastbarkeit aufzeigte.
Die Spannung im Titelkampf ist kaum zu überbieten. Denver (2. Mai) und Salt Lake City (9. Mai) bieten nun die letzte Chance für die verbleibenden Fahrer, sich im Kampf um die Meisterschaft zu beweisen. Prado muss sich nun neu fokussieren und alles daran setzen, in den letzten Rennen zu punkten, um seine Hoffnungen auf den Titel am Leben zu erhalten. Die Frage ist, ob er seine körperlichen Probleme in den Griff bekommt und die nötige Konstanz an den Tag legen kann.
Die Gesamtwertung des AMA Supercross 2026 sieht wie folgt aus: Ken Roczen führt mit einem Vorsprung von vier Punkten vor Hunter Lawrence. Jorge Prado teilt sich den zehnten Platz mit Ferrandis. Die letzten Rennen versprechen Dramatik pur, und alles deutet auf einen packenden Showdown hin.
