Pisa empfängt cagliari: hiljemark und pisacane stellen ihre startaufstellungen auf
Um 15 Uhr rollt der Ball in der Arena Garibaldi, und schon vor dem Anpfiff liegt Rauch in der Luft: Pisa will den Kater nach dem 0:4 gegen Juventus auslöschen, Cagliari muss die Heimpleite gegen Como vergessen machen. Beide Trainer haben ihre Karten aufgedeckt – und sie sind voller Risiko.
Hiljemark setzt auf durosinmi als einsame spitze
Der schwedische Coach der Nerazzurri schicktNicolas zwischen die Pfosten, hinter ihm bilden Calabresi, Caracciolo und Canestrelli die Dreierkette. Im Mittelfeld lauern Aebischer und Marin als Doppelsechs, auf den Flügeln sprinten Angori und Leris. Den entscheidenden Pass soll Tramoni spielen, Moreo als hängende Spitze lenkt die Abwehr. Vorne wartet Durosinmi auf den Moment, den ganzen Frust von Turin herauszuschießen.
Die Marschroute ist klar: früh stören, den Rasen verkleinern, Cagliari unter Druck setzen. Hiljemark will kein tiki-taka, er will Blut und Leidenschaft. Die Fans haben ihren Anführer Caracciolo als Rückgrat, aber sie wissen: Eine weitere Niederlage würde die Playoff-Träume begraben.

Pisacane antwortet mit einem offensiven 4-3-3
Auf der Gästetribüne singen bereits die Sarden, und ihr Trainer schickt eine Startelf ins Rennen, die nach vorne riecht. Caprile erhält das Vertrauen im Tor, vor ihm verteidigen Ze Pedro, Dossena, der frisch genesene Mina und Obert. Das Mittelfeld dreht sich um Gaetano, flankiert von Adopo und Sulemana. Die Spitze bildet ein Turbo-Trio: Palestra, Kilicsoy und Folorunsho sollen die Pisaner Abwehrreihen knacken.
Pisacane hat die Niederlage gegen Como analysiert, hat Videos geschnitten und die Jungs auf dem Trainingsplatz geschunden. Seine Devise: Keine Rückpässe ins Mittelfeld, sofort nach vorne, das Spiel hoch und schnell halten. Die Statistik spricht für ihn: Cagliari gewann drei der letzten vier Auswärtsspiele, wenn sie vor der Pause traf.
Die Uhr tickt. In den Katakomben der Arena summt das Motorengeräusch der Kameras, die Liveticker füllen sich mit Formationen, und die Wettbüros justieren ihre Quoten. Für die Spieler ist es ein 90-Minuten-Krimi, für die Fans ein Herzschlag-Moment. Am Ende zählt nur, wer die Nerven behält. Der Sieger darf morgen mit erhobenem Kopf in die Kabine gehen – der Verlierer muss sich fragen, ob die Saison nicht schon jetzt verloren ist.
