Owono verlässt andorra – heimweh zieht den schlussmann nach vitoria

Überraschung in Andorra: Jesús Owono, einer der Schlüsselspieler beim Aufsteiger, hat seinen Abschied im Sommer verkündet. Während die Tricolores noch die Chance auf eine sensationelle Qualifikation für die Playoffs wahren, hat der Schlussmann bereits seine Zelte abrissen und blickt voller Vorfreude nach Vitoria.

Ein jahr des lernens und der anpassung

Ein jahr des lernens und der anpassung

Für Owono war der erste Einsatz in Andorra ein Lehrjahr. "Es war ein Jahr voller Lernerfahrung, in dem ich viele Dinge verbessern konnte, die mir in meinem Spiel gefehlt haben. Der Spielstil der Mannschaft hat mir dabei sehr geholfen," so der Torwart. Er betont die Wichtigkeit des Teams und die angenehme Atmosphäre, trotz einiger personeller Wechsel. "Das Team ist entscheidend, und ich habe mich sehr wohlgefühlt."

Die Entscheidung für eine Rückkehr zu Alavés, seinem Stammverein, ist ihm nicht leichtgefallen, doch das Ziehen an der Heimat und das Ziel, in der Primera División zu spielen, waren zu stark. "Die Sehnsucht, in Vitoria zu Hause zu spielen und in der höchsten Liga anzutreten, motiviert mich sehr," erklärt Owono, der betont, dass es viele Faktoren gebe, die außerhalb seiner Kontrolle lägen. Sein Fokus liegt aktuell auf dem anstehenden Spiel gegen Leganés.

Besonders hervorzuheben ist Owonos beeindruckende Entwicklung in den letzten Monaten. Nach anfänglicher Bankwärme avancierte er zur unverzichtbaren Säule der andorranischen Defensive. In seinen zehn Einsätzen seit Beginn der Rückrunde kassierte das Team lediglich ein Gegentor. Sieben Siege und zwei Unentschiedensprechen für sich und zeigen, wie wichtig Owono für die Stabilität der Mannschaft ist. "Es gibt viele Mikrozyklen im Laufe einer Saison, in denen verschiedene Spieler an Bedeutung gewinnen," so Owono, der sich bei Trainer Manso und dem Staff für die Chance bedankt.

Doch für Owono geht es um mehr als nur um persönliche Erfolge oder die Abwehrstärke. Er stellt die Mannschaft in den Vordergrund. "Das Wichtigste ist, dass das Team erfolgreich ist, unabhängig davon, wer spielt. Wir müssen alle an einem Strang ziehen und gemeinsam punkten. Ich genieße die Arbeit aller." Während Jastin García seine Zeit in Andorra verletzungsbedingt beendet hat, blickt Owono optimistisch auf die verbleibenden Spiele.

Obwohl die Qualifikation für die Playoffs noch unrealistisch erscheint, weigert sich Owono, die Hoffnung aufzugeben. „Jetzt, wo wir unser Ziel erreicht haben, ist es immer schön, nach oben zu schauen, aber mit Demut“, betont er. Die harte Arbeit des Alltags sei der Schlüssel zum Erfolg. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir vor einem Monat noch ums Überleben kämpften. Jetzt müssen wir optimistisch sein, aber mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben.“