Ösv-ski alpin: mayer und assinger krempeln europacup um!
Ein Umbruch im österreichischen Ski Alpin: Die Verantwortlichen des ÖSV haben die Strukturen im Europacup der Herren zur Saison 2026/27 grundlegend überarbeitet – mit zwei prominenten Namen an der Spitze. Matthias Mayer und Roland Assinger übernehmen Schlüsselrollen und sollen die jungen Athleten gezielter auf den Sprung in den Weltcup vorbereiten.

Neues trainerteam für die nächste generation
Die Neuausrichtung konzentriert sich vor allem auf die Trainingsstruktur. Anstelle der bisherigen zwei Trainingsgruppen wird es künftig drei geben, um eine individualisiertere Förderung zu ermöglichen. Der dreifache Olympiasieger Matthias Mayer, der nach seiner Karriere im Nachwuchsbereich Erfahrungen sammelte, wird eine neue Trainingsgruppe leiten, die Athleten aus verschiedenen Disziplinen betreuen und den Fokus auf Allrounder-Entwicklung legen soll. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und möchte meine Weltcup-Erfahrungen weitergeben, um die Athleten sportlich und persönlich zu unterstützen“, so Mayer in einer Pressemitteilung.
Auch Roland Assinger, der ehemalige Damen-Cheftrainer, übernimmt eine wichtige Aufgabe. Er wird die Speed-Gruppe übernehmen und sich um die Entwicklung der Abfahrts- und Super-G-Talente kümmern. „Der Europacup ist eine entscheidende Stufe auf dem Weg in den Weltcup. Unser Ziel wird es sein, die Athleten gezielt auf die Anforderungen im Speedbereich vorzubereiten und ihnen die nötige Sicherheit und Konstanz mitzugeben“, erklärte Assinger.
Cheftrainer Marko Pfeifer begrüßte die Veränderungen als wichtigen Schritt. „Die Kombination aus Erfahrung und neuen Impulsen im Trainerteam wird uns helfen, die nächsten Schritte im Europacup zu machen und die jungen Athleten bestmöglich auf den Weltcup vorzubereiten“, so Pfeifer.
Bemerkenswert ist, dass die Struktur im Weltcup-Bereich unverändert bleibt. Der ÖSV setzt weiterhin auf die bewährten Trainerteams. Die Verantwortlichen scheinen überzeugt, dass die neuen Strukturen im Europacup die Basis für eine erfolgreiche Zukunft im Ski Alpin legen werden. Die jungen Talente haben nun die Chance, von den Erfahrungen von Legenden wie Mayer und Assinger zu profitieren und sich optimal auf die Herausforderungen des Weltcups vorzubereiten. Die kommenden Saisons werden zeigen, ob diese ambitionierten Pläne Früchte tragen.
