Nebel und pyro stoppen drittliga-kracher in giesing
Giesings Höhen versanken am Dienstagabend im Nebel – und dann zündeten die eigenen Fans auch noch Pyrotechnik. Das Drittliga-Spiel zwischen 1860 München und Erzgebirge Aue stand kurz vor dem Abbruch, bevor Schiedsrichter Tom Bauer die Reißleine zog und die Partie für rund eine Viertelstunde unterbrach.
Wenn der nebel dichter wird als das spiel
Das städtische Stadion an der Grünwalder Straße war am Dienstagabend kaum wiederzuerkennen. Dichte Nebelschwaden krochen über den Rasen, die Sicht wurde von Minute zu Minute schlechter. Kurz nach dem 2:1 durch Sigurd Haugen in der 50. Minute war für Bauer die Grenze erreicht – nach Rücksprache mit den Verantwortlichen ruhte der Ball.
Bis dahin hatte die Partie einiges geboten. Maximilian Wolfram brachte die Löwen in der 7. Minute früh in Führung, Marcel Bär glich für Aue nur fünf Minuten später aus. Dann kam der Nebel. Und dann kamen die Fans.

Die kurve macht es noch schlimmer
Was in den Köpfen der Löwen-Anhänger vorging, bleibt ihr Geheimnis. Unmittelbar nach der Spielunterbrechung zündeten sie in der Fankurve massiv Pyrotechnik – also genau das, was die ohnehin katastrophale Sicht vollends zunichte machte. MagentaSport-Kommentator Oskar Heirler brachte es auf den Punkt: „Die Sechziger-Kurve versucht da ein wenig Licht in den Nebel zu bringen, aber Sorry, das ist nicht intelligent, das ist kontraproduktiv. Ich weiß nicht, ob der Nebel so weniger wird.
