Nba und fiba stürmen europa: basketball-revolution 2027!

Die Basketballwelt steht vor einem Beben! Die NBA und die FIBA haben ihre Pläne für eine neue europäische Liga deutlich beschleunigt und den Starttermin auf Oktober 2027 festgesetzt. Damit wird die Konkurrenz zur EuroLeague Realität – schneller als viele erwartet hatten.

Ein milliardenschweres investment in den europäischen basketball

Ein milliardenschweres investment in den europäischen basketball

Hinter den Kulissen brodelte es bereits seit einiger Zeit, doch nun sind die Fakten unübersehbar: Die NBA und die FIBA investieren eine Summe, die im europäischen Basketball bisher unvorstellbar war. Andreas Zagklis, Generalsekretär der FIBA, sprach von der „größten Investition, die unser Sport in Europa je erlebt hat.“ Das deutet auf eine ambitionierte Strategie hin, die das europäische Basketball-Ökosystem nachhaltig verändern könnte. Die bisherige EuroLeague, deren Mitglieder bis 2029 an den Verband gebunden sind, wird es sich also nicht leicht machen lassen.

Was die neue Liga besonders macht? Es sind die 12 festen Franchises in Top-Städten Europas, die bereits ausgewählt wurden – ein starkes Fundament für eine erfolgreiche Liga. Hinzu kommen vier Teams, die sich über sportliche Leistungen qualifizieren, wodurch die nationalen Ligen und insbesondere die Basketball Champions League (BCL) an Bedeutung gewinnen. Der BCL-Champion ist direkt qualifiziert, die folgenden Plätze kämpfen in einem Qualifikationsturnier um den letzten Startplatz. Eine faire Mischung aus etablierten Kräften und aufstrebenden Talenten – so soll die Liga aussehen.

Die Einbeziehung der nationalen Ligen ist dabei kein Lippenbekenntnis. Zagklis betonte ausdrücklich, dass das Projekt auf einem „sehr inklusiven Kalender“ basieren wird, der sowohl den nationalen Meisterschaften als auch den Länderspielen Rechnung trägt. „Wir arbeiten an einem System, das allen Beteiligten zugutekommt“, so Zagklis. Eine Herausforderung, angesichts der oft komplizierten Terminplanung im internationalen Basketball.

Selbst wenn keine Einigung mit der EuroLeague erzielt wird – und das scheint angesichts der langfristigen Verträge der EuroLeague-Mitglieder immer wahrscheinlicher – wird die neue Liga gestartet. Adam Silver, der NBA-Kommissionär, hat dies unmissverständlich klargestellt. Die NBA und die FIBA verfügen über die nötige Struktur, um das Projekt umzusetzen, unabhängig von der Haltung der EuroLeague.

Die Frage des Kalenders bleibt dabei ein zentrales Thema. Die FIBA setzt sich für eine Kompatibilität mit den nationalen Ligen und den Länderspielen ein, um Konflikte zu vermeiden und den Sport nachhaltig zu stärken. Die Balance zwischen nationalen Verpflichtungen und dem neuen Wettbewerb wird entscheidend sein für den Erfolg des Vorhabens.

Die Zeichen stehen auf Veränderung. Die NBA und die FIBA haben mit ihrer beschleunigten Strategie einen kühlen Wind in den europäischen Basketball gebracht. Ob die EuroLeague dieser Entwicklung widerstehen kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Der europäische Basketball wird sich in den kommenden Jahren neu definieren – und die Fans dürfen sich auf eine aufregende Zeit freuen.