Nba rückt mit 7-milliarden-expansion: seattle und las vegas vor der rückkehr
Die NBA hat den Startschuss gegeben – und die Preise sind atemberaubend. Zwischen sieben und zehn Milliarden Dollar kostet pro Klub der Eintritt in die beste Basketballliga der Welt, sollten Seattle und Las Vegas wie erwartet aufgenommen werden.
Das Board of Governors stimmte am Mittwoch mehrheitlich dafür, die Bewerbungen der beiden Städte intensiv zu prüfen. Kein Finale, aber ein machtiges Signal. Die Expansion von 30 auf 32 Teams rückt näher.
Seattle will seinen supersonics-traum zurück
Die SuperSonics spielten 41 Jahre in Seattle, holten 1979 den Titel, zogen dann 2008 nach Oklahoma City um. Die Stadt schluchzt noch heute. Ein neues Stadion steht, Investoren sind bereit, Fans toben schon in sozialen Netzwerken. Die Rückkehr wäre ein emotionales Feuerwerk.
Las Vegas dagegen ist der Profi-Sport-Magnet der Wüste. NHL (Golden Knights), NFL (Raiders), bald MLB (Athletics) – und nun die NBA? Die Liga testete dort erfolgreich Spiele im Oktober, die Kulisse war laut, glamourös, tiktoktauglich. Die Sterne spielen gern dort, die Sponsoren auch.

2028/29 Als starttermin im gespräch
Wann die neuen Teams auflaufen, ist offen. 2028/29 kursiert als realistische Saison. Bis dahin müssen TV-Verträge neu verhandelt, Spielpläne umgestaltet und ein Draft mit 31 statt 30 Teams organisiert werden. Die Logistik ist gewaltig, das Geld noch größer.
Die letzte Expansion datiert auf 2004/05, damals kamen die Charlotte Bobcats für 300 Millionen Dollar dazu. Heute: mindestens das 23-fache. Die Wertexplosion ist kein Zufall, sie ist Programm. Streaming, globale Marken, Sportwetten – die NBA verkauft ein Entertainment-Produkt, das keine Grenzen kennt.
Für die Spieler bedeutet das 30 zusätzliche Jobs pro Klub, für kleine Märkte eine weitere Verteilung der Einnahmen, für Fans zwei neue Rivalitäten. Die Liga wächst, der Ball rollt weiter – und die Rechnung wird an den Zuschauer weitergereicht.
