Olympiakos triumphiert: real madrid verliert euroleague-finale!

Ein dramatisches Finale in der OAKA Arena von Athen: Olympiakos Piräus krönt sich zum neuen EuroLeague-Champion, indem er den hochfavorisierten Real Madrid mit 92:85 bezwingt. Nach 13 Jahren des Wartens feiern die Griechen ihren vierten Titel, während die Madrilenen zum wiederholten Male in der Endspielserie das Nachsehen haben müssen.

Personelle engpässe beim real madrid

Die Absenzen von Walter Tavares, Gabriel Deck und Usman Garuba lasteten schwer auf dem Spiel von Real Madrid. Trainer Chus Mateo musste improvisieren, doch die fehlende Größe und Athletik im Frontcourt machten sich deutlich bemerkbar. Hezonja und Lyles kämpften zwar leidlich, konnten aber die Dominanz der griechischen Rebounder nicht aufhalten.

Olympiakos hingegen präsentierte sich als das klar überlegene Team, insbesondere in der Reboundarbeit. Die Griechen kontrollierten das Tempo und nutzten die Fehler der Madrilenen konsequent aus. Fournier und Peters waren die herausragenden Spieler im griechischen Team, während Vezenkov in der entscheidenden Phase des Spiels seine Klasse unter Beweis stellte.

Fournier und peters entscheiden das spiel

Fournier und peters entscheiden das spiel

Fournier war mit 20 Punkten und 4 Assists der beste Scorer der Roten, während Peters mit einer beeindruckenden Leistung von 16 Punkten und 7 Rebounds zum wertvollsten Spieler (MVP) der Liga gewählt wurde. Seine 26 Wertungspunkte waren entscheidend für den Sieg der Griechen.

Real Madrid konnte sich vor allem auf Lyles (24 Punkte) und Hezonja (19 Punkte) verlassen, doch die restliche Mannschaft fand kaum in Tritt. Die schwache Verteidigung und die vielen Ballverluste der Madrilenen ermöglichten es Olympiakos, das Spiel zu kontrollieren und letztendlich zu gewinnen.

Die Partie war geprägt von einem Hin und Her, wobei beide Teams immer wieder die Führung übernehmen konnten. Doch in den letzten Minuten zeigte Olympiakos die größere mentale Stärke und brachte den Sieg über die Ziellinie. Ein verdienter Triumph für die Griechen, die sich eindrucksvoll die Revanche für frühere Final-Niederlagen gegen Real Madrid geholt haben.

Die fehlenden Alternativen im Vergleich zu einem kompletten Kader fielen dem Real Madrid zu spüren. Die Abwehrleistung ließ nach, und die sonst so zuverlässigen Dreier trafen nicht mehr mit der gewohnten Präzision. Ein bitteres Ende für die Madrilenen, die in dieser Saison so stark aufgetreten waren.

Die griechischen Fans feierten ihren Triumph ausgelassen, während die enttäuschten Real-Madrid-Anhänger die Heimreise antraten. Olympiakos Piräus ist der neue König Europas im Basketball.