Olympiacos zieht den nächsten coup: jean montero verlässt valencia – millionen-deal perfekt
Athen feiert, Piräus tobt. Kaum hat Olympiacos die EuroLeague gekrönt, da schnappt sich der griechische Riese auch noch das größte Talent des Kontinents. Jean Montero wechselt trotz NBA- und NCAA-Interesse an die Küste des Saronischen Golfs – und das, obwohl Valencia eigentlich noch eine volle Million Euro Ablöse verlangte.
Der preis halbiert sich – der hype bleibt
Die Zahlen sind ein Schnäppchen für einen Spieler, der gerade in den Playoffs gegen Panathinaikos mit 18,6 Punkten, 5,8 Assists und einer 26,8 Wertung glänzte. Sergio Llebrés, der die Verhandlungen als Erster durchschaute, berichtet: Die Klausel sinkt zur Saisonmitte auf 500.000 Euro. Für die Angelopoulos-Brüder ein Klacks, für den Rest Europas ein Warnschuss.
Montero unterschreibt für drei Jahre. 22 Jahre, 1,88 Meter, Dominikaner mit New-Yorker Straßen-Bounce – und nun das erste Mal in seiner Karriere bereit, eine Königsklasse komplett zu beherrschen. In der abgelaufenen EuroLeague war er mit 14,4 Punkten und 4,7 Assists bereits best Young Player und schob sich ins All-Star-Five. Die 45-Wertung im entscheidenden Vierten Spiel gegen Athen war kein Ausrutscher, sondern die Visitenkarte.

Valencia verliert seinen motor – olympiacos baut ein monster
Für Valencia Basket bedeutet der Abgang einen Reset. Das Team um Coach Mumbrú feierte gerade die beste Saison der Vereinsgeschichte, doch ohne Monteros Frische und Dreizehn-Punkte-Läufe in Schlussvierteln wird das Spielsystem neu geschrieben. Die Spanier behalten die Kaufoption auf einen Ersatz, doch auf dem Markt wartet kein anderer 22-Jähriger mit Playoff-MVP-Trophäe.
In Piräus wiederum formiert sich ein Roster, der den Anspruch nicht mehr versteckt. Nach dem Titel wollen die Griechen nicht nur verteidigen, sie wollen dominieren. Montero neben Walkup, Vezenkov und Fall – das ist kein Kader, das ist eine Kampfansage. Die EuroLeague kann sich auf ein nächstes Kapitel gefasst machen, in dem der Champion schon vor dem ersten Sprungball die Tempo-Führung übernimmt.
Der Deal ist durch, die Unterschrift trocken. Wer jetzt noch glaubt, Olympiacos würde sich auf dem Thron ausruhen, hat die letzten zehn Tage nicht verstanden. Der Thron wird vergrößert – und Montero liefert den nächsten glänzenden Stein.
