Milan in der krise: allegri wagt überraschenden angriff!
Das Führungsteam des AC Milan steht vor einem ernsthaften Problem: Die Offensive versagt. Während die Konkurrenz in der Serie A ihre Tore feiert, ringen die Rossoneri mit einer erschreckenden Torflaute. Die Frage ist nicht, ob Allegri handeln muss, sondern wie radikal er vorgehen wird.
Die zahlen lügen nicht: ein angriff auf die offensive
23 Treffer in 31 Spielen – das ist die bittere Bilanz der Milan-Stürmer. Ein Vergleich mit den Top-Klubs Europas offenbart die Diskrepanz: PSG, Barcelona, Real Madrid und selbst Inter Mailand haben deutlich mehr Tore erzielt. Die Abwehr kann glänzen, aber ohne funktionierende Offensive ist der Scudetto nur ein ferner Traum.
Leao, Pulisic, Nkunku, Gimenez und Füllkrug – die Namen klingen vielversprechend, doch die Ergebnisse stimmen nicht. Leao und Pulisic scheinen ihre Form des Vorjahres verpasst zu haben, während Nkunku und Gimenez sich bisher kaum empfehlen konnten. Selbst Füllkrug blieb in dieser Saison torlos. Die Erwartungen waren hoch, doch die Realität ist hart.
Die jüngsten Auftritte verstärken den Alarm: Kein Tor in Neapel, nur drei gegen Turin, kein Tor gegen Roma und Lazio. Gegen Cremona gab es zwei, gegen Parma sogar null. Ein solches Torverhältnis reicht bei Weitem nicht, um mit den Spitzenmannschaften mithalten zu können.

Allegri plant einen umbruch: das 3-5-2-system rückt in den fokus
Nachdem er lange Zeit zögerte, scheint Allegri nun zu einem radikalen Umbruch bereit. Die Idee: ein 3-5-2-System mit einer Dreierreihe im Angriff. Ein riskanter Schachzug, aber angesichts der aktuellen Lage vielleicht die einzige Möglichkeit, die Offensive wiederzubeleben.
Für Samstag gegen Udinese könnte Pulisic eine wichtige Rolle spielen, nachdem er von den USA zurückgekehrt ist. Leao hingegen ist noch nicht in Topform. Die Entscheidung, wer in der Dreierreihe spielen wird, hängt von der individuellen Konstitution der Spieler ab. Gimenez könnte die Chance erhalten, sich zu beweisen, während Füllkrug als robuster Stoßstürmer in Frage kommt. Nkunku müsste sich auf eine Position im äußeren Raum einstellen.
Die Umstellung auf ein 3-5-2 hätte auch Auswirkungen auf die Abwehr. Tomori könnte als Abwehrchef gesetzt sein, während Athekame die Möglichkeit erhält, offensiver zu agieren. Saelemaekers würde dabei am meisten leiden, da seine Rolle im Team möglicherweise reduziert wird. Doch für den Belgier könnte es eine Chance sein, sich neu zu erfinden.
Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft des AC Milan. Ob Allegri mit seiner riskanten Taktik erfolgreich sein kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Die Offensive muss endlich liefern, sonst ist der Traum von der Meisterschaft endgültig vorbei.
