Lotterie schickt leipzig ins bayerische verderben – der aufstieg wird dort entschieden

Der Nordost-Klub muss den Weg in die 3. Liga erneut auf fremdem Rasen erzwingen. Die Auslosung verdonnerte die Regionalliga-Spitze zur Auswärtsmission nach Bayern – und das ist historisch ein Schicksalsspiel.

Der fluch des zweiten heimspiels

Seit 2018 stieg immer die Mannschaft auf, die im Rückspiel daheim war. Für Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena bedeutet das: Sie müssen den Sack in der Fremde zumachen, sonst bleibt die 3. Liga ein Traum. Der DFB setzte die Hinspiele auf den 21. oder 27. Mai, das tödische Rückspiel vier Tage später – Termine, die noch vom Finaltag der Amateure abhängen.

Die Leipziger führen derzeit mit sieben Punkten Vorsprung, aber die Tabelle täuscht. Letztes Jahr ging die Horror-Reise nach Havelse: 1:1 zu Hause, 0:3 n.V. auswärts. Die Erinnerung ist frisch, der Zorn auch.

Bayern bietet keine gnade

Bayern bietet keine gnade

Wer dort anreist, trifft auf Würzburg, Unterhaching oder einen anderen Aufstiegskandidaten, der die Saison mit Vollgas beendet. Die bayerischen Vereine haben in den Play-offs eine makellose Bilanz: sieben Siege, null Niederlagen, wenn sie das letzte Wort haben.

Für den NOFV heißt das: entweder die Statistik brechen oder wieder in der Winterpause von der 3. Liga träumen. Die Kugel rollt – und rollt bis nach Bayern.