Lipferts erster sieg: gfc schlägt hertha ii und atmet auf
Ein einziger Treffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit – und plötzlich atmet ein ganzer Verein wieder. Soufian Benyamina traf am Dienstagabend gegen die U23 von Hertha BSC zum 1:0, und dieser eine Moment reichte dem Greifswalder FC, um nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder zu punkten. Für Trainer Björn Lipfert war es gleichzeitig der erste Sieg seiner Amtszeit. Kein schlechter Einstand.
Benyamina macht es kurz vor der pause
Die Szene war so simpel wie effektiv: Eine schnelle Körpertäuschung, ein freier Weg zur Strafraumseite, und dann zog der Kapitän ab. Langer Eck, unhaltbar. 1:0 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit – ein Treffer, der sich im Nachhinein als Goldtreffer herausstellte. Denn mehr sollte an diesem Abend nicht mehr fallen, obwohl der GFC mehrfach die Chance hatte, das Ergebnis auszubauen.

Drei verletzte spieler, ein krankenwagen, kein wackeln
Was die Partie von einem normalen Auswärtssieg unterscheidet, sind die Umstände, unter denen er erkämpft wurde. Gleich drei verletzungsbedingte Wechsel zwangen Lipfert früh zum Umstrukturieren. McMoordy Hüther musste sogar mit dem Krankenwagen abgeholt werden – ein Bild, das in die Magengrube fährt. Bereits in der 68. Minute war das Wechselkontingent aufgebraucht. Was folgte, war pures Durchbeißen mit dem, was noch auf dem Platz stand.
Lipfert sprach hinterher von einem „mulmigen Gefühl
