Lindsey vonn kämpft trotz kreuzbandrisses um olympia-medaille – shiffrin voller zuversicht

Spannung vor der olympia-abfahrt: shiffrin unterstützt vonn

Die alpine Skiwelt hält den Atem an! Mikaela Shiffrin (30) fiebert mit ihrer US-Teamkollegin Lindsey Vonn (41) mit, die trotz eines schweren Kreuzbandrisses bei der Olympia-Abfahrt in Mailand und Cortina d’Ampezzo an den Start gehen will. Shiffrin zeigt sich zuversichtlich und glaubt fest an die Medaillen-Chance der Ski-Ikone. „Ich bin so aufgeregt, das zu sehen“, erklärte Shiffrin vor dem Rennen am Sonntag (11.30 Uhr/ZDF und Eurosport).

Vonn: eine legende kämpft weiter

Vonn: eine legende kämpft weiter

Lindsey Vonn will ihre bereits legendäre Karriere mit einer weiteren olympischen Medaille krönen. Ihre Vorbereitung wurde jedoch durch einen Sturz im Schweizer Weltcup-Ort Crans-Montana erschwert, bei dem sie sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen hatte. Trotz der Verletzung und ihres Alters gehört die viermalige Gesamtweltcupsiegerin zu den Favoritinnen und ist ein absoluter Star der Spiele in Norditalien.

Shiffrins startplan: fokus auf technik

Im Gegensatz zu Vonn wird Mikaela Shiffrin nicht in der Abfahrt starten. Sie konzentriert sich auf die technischen Disziplinen, insbesondere auf den Slalom, den sie in diesem Winter bereits vorzeitig gewonnen hat. Darüber hinaus ist sie im Riesenslalom und möglicherweise auch in der Team-Kombination am Start – vielleicht sogar an der Seite von Lindsey Vonn. „Glücklicherweise habe ich keinen Einfluss auf diese Entscheidung“, sagte Shiffrin.

Team-kombination: eine mögliche wiederholung des erfolgs

Die Entscheidung über die Team-Kombination liegt bei den Trainern, aber Shiffrin betonte ihre Freude, mit jeder Teamkollegin zusammenzufahren. Bei der WM in Saalbach-Hinterglemm holte sie im vergangenen Jahr gemeinsam mit Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson die Goldmedaille in der Team-Kombination. Die Möglichkeit einer erneuten erfolgreichen Zusammenarbeit liegt in der Luft.

Shiffrins olympische bilanz: von gold zu enttäuschung

Für Shiffrin sind es bereits die vierten Winterspiele. 2014 in Russland gewann sie Gold im Slalom, 2018 in Südkorea folgten Gold im Riesenslalom und Silber in der alpinen Kombination. Die Spiele 2022 in China verliefen hingegen enttäuschend, ohne Medaille. Nun will die 108-fache Weltcup-Siegerin in Italien wieder angreifen und sich rehabilitieren.

Vollständige unterstützung für vonn

Shiffrin drückt allen Teamkolleginnen die Daumen, aber besonders mit Lindsey Vonn fiebert sie mit. Die Unterstützung innerhalb des US-Teams ist spürbar und zeigt den starken Zusammenhalt der Athletinnen. Die alpine Skiwelt erwartet ein spannendes Rennen und hofft auf eine erfolgreiche Leistung beider Athletinnen.