Leroy sané: vom bayern-talent zum galatasaray-star – kahns enthüllungen
Sanés suche nach der topform beim fc bayern
Die Geschichte von Leroy Sané (30) und seinem Kampf um die absolute Topform beim FC Bayern München hat den Verein über Jahre beschäftigt. Nun hat sich Oliver Kahn (56), ehemaliger Vorstandschef der Münchner (2021 bis 2023), in der „Sky“-Sendung „Triple – der Hagedorn-Fußballtalk“ ausführlich zu den Anstrengungen geäußert, den Flügelstürmer auf den richtigen Weg zu bringen. Es war ein Prozess, der viel Geduld und gezielte Ansprache erforderte.

Kahns direkte worte an sané
„Mit Leroy hatten wir ja immer diese Thematik“, erinnerte sich Kahn. Er schilderte, wie er Sané in einem persönlichen Gespräch die Augen öffnete: „Ich habe ihm gesagt, wenn ich dein Talent hätte, wäre ich Messi.“ Sanés Reaktion war verblüfft, wie Kahn weiter berichtete: „Er hat mich immer mit großen Augen angeguckt. Er wusste nicht so richtig, was er sagen soll.“ Kahn forderte ihn auf: „Zeig es doch einfach!“, um das vorhandene Potenzial freizusetzen.
Das ungenutzte potenzial und die fehlende konstanz
Während seiner Zeit in München wurde immer wieder betont, dass Sané enormes, bisher ungenutztes Potenzial besitzt. Allerdings wurde ihm stets eine mangelnde Konstanz in seinen Leistungen vorgeworfen. Um ihn wirklich zu fördern, bedarf es immer wieder neuer Impulse und Anregungen. Die Diskussionen um seine Körpersprache begleiteten ihn dabei stetig.
Sanés erfolge und der verkorkste abgang
Leroy Sané wechselte 2020 für eine Ablösesumme von 49 Millionen Euro von Manchester City zum FC Bayern und blieb bis zum vergangenen Sommer in München. In dieser Zeit feierte er zahlreiche Titel, darunter vier deutsche Meisterschaften (2021 bis 2023, 2025) und zwei Supercupsiege (2021 und 2022). Sein Vertrag lief bis 2025, doch die Verlängerungsgespräche entwickelten sich zu einem öffentlichen Drama.
Ein wechsel voller wendungen
Die Poker um eine Vertragsverlängerung gestaltete sich kompliziert. Nach mehreren Wendungen und einer vermeintlich bereits erreichten Einigung wechselte Sané sogar seinen Berater. Letztendlich entschied er sich gegen einen Verbleib beim Rekordmeister und wechselte ablösefrei zu Galatasaray Istanbul in die Türkei. Dieser Schritt wurde von Ex-Vorstandschef Kahn öffentlich kritisiert.
Kahns kritik an sanés einstellung
Es ist nicht das erste Mal, dass Kahn scharfe Worte gegenüber Sané findet. Im Oktober 2025 äußerte er sich erneut kritisch in „Triple – der Hagedorn-Fußballtalk“ über die Einstellung des Nationalspielers: „Komm’ ich heut’ nicht, komm’ ich morgen – das ist halt so sein Charakter, oft auch mit seiner ganzen Körpersprache.“ Diese Aussage verdeutlicht die Herausforderungen, die Kahn bei der Arbeit mit Sané sah.
Sanés neue herausforderung in istanbul
Leroy Sané spielt seit dem Sommer 2025 für Galatasaray Istanbul. Ob er dort endlich seine volle Leistungsfähigkeit entfalten kann und an seine früheren Erfolge anknüpfen wird, bleibt abzuwarten. Die türkische Liga stellt eine neue Herausforderung dar, die ihm möglicherweise neue Impulse verleiht.
