Knicks vollenden 21-punkte-krimi, giannis fällt erneut aus – pöltl liefert sahnehäubchen
New York lacht, Milwaukee zittert, Toronto feiert: Die NBA-Nacht war ein Feuerwerk aus Comebacks, Angstgegnern und einem österreichischen Giganten, der endlich wieder durchstartet.
Die Madison Square Garden hallte. Die Warriors hatten die Knicks mit 21 Punkten Vorsprung aufs Kreuz gelegt, doch dann drehte New York den Spieß um. Karl-Anthony Towns erlöste seine Stadt in der zweiten Hälfte, Jalen Brunson schraubte sich auf 30 Punkte, und OG Anunoby versenkte die Freiwürfe, die Golden States fünfte Niederlage am Stück besiegelten. Brandin Podziemski warf zwar 25 Punkte, doch ohne Curry, Porziņģis und Green reichte es nur bis auf 108:107 – dann war Schluss.
Milwaukee siegt, verliert aber giannis
Die Bucks bezwangen Indiana 134:123, doch der Sieg schmeckt wie ein vergessener Kaugummi. Giannis Antetokounmpo donnerte in 23 Minuten 31 Punkte und 14 Rebounds, landete nach einem Poster-Dunk auf Jay Huff aber unsanft auf dem Knie – derselbe Knöchel, der ihn bereits zwei Wochen lahmlegte. Die Arena verstummte, als er humpelnd zur Kabine schlich. Status: offen. Milwaukee darf nur hoffen, dass der Griecke nicht erneut länger ausfällt.

Pöltl liefert anpfiff für raptors-sensation
Im Norden schlug Toronto Detroit 119:108 – und das mit dem österreichischen Center als Lokomotive. Jakob Pöltl, monatelang von Verletzungen gebremst, meldete sich mit 21 Punkten (9/12 FG) und 18 Rebounds zurück, neun davon offensiv. Die Pistons erwischten zwar Cade Cunningham (33 Punkte), doch in Hälfte zwei rissen die Raptors das Spiel an sich. Die Fans in Scotiabank Arena skandierten „Jakob, Jakob“ – ein Sound, der lange gefehlt hatte.

76Ers ohne stars, aber mit grimes-show
Philadelphia gewann 109:103 gegen Portland, obwohl weder Joel Embiid noch Tyrese Maxey aufliefen. Quentin Grimes erzielte 31 Punkte – Karrierebestmarke, 14 davon im Schlussviertel, als Portland auf vier Punkte herangekrochen war. Deni Avdija hielt die Gäste mit 25 Zählern am Leben, doch Grimes’ Dreier 1:24 Minuten vor Ende bremste den letzten Ansturm. Die 76ers klettern auf Platz acht im Osten, die Trail Blazers bleiben im Sumpf.
Die Nacht gehört den Auferstehenden: den Knicks, die sich aus der Katakomben schälten, und einem österreichischen Big Man, der endlich wieder Halle spürt. Milwaukee dagegen zahlt Sieg mit Angst – und die Playoffs rücken näher. Tic, tac.
