Kahn lacht über sein kurioses tor von vor 25 jahren

Es war der 3. März 2001, und Oliver Kahn tat etwas, das kein Torhüter je tun sollte: Er stürmte in der Schlussminute in den gegnerischen Strafraum, sprang hoch – und faustete den Ball mit beiden Händen ins Netz. Das Tor wurde aberkannt. Die Gelb-Rote Karte folgte. Hansa Rostock gewann 3:2. Und Kahn wurde zur Legende.

Der moment, den die bundesliga nie vergessen hat

Die Szene klingt wie eine Räuberpistole, aber sie ist verbürgte Fußballgeschichte. In der Schlussphase der Bundesligapartie zwischen Hansa Rostock und dem FC Bayern drückte der damaligeBayern-Keeper bei einer Ecke mit, als Stefan Effenberg den Ball auf den langen Pfosten schlug. Was dann passierte, spottet jeder Beschreibung: Kahn, der Mann zwischen den Pfosten, bugsierte den Ball mit beiden Fäusten über die Torlinie. Schiedsrichter Markus Merk ließ sich davon nicht beeindrucken – Handspiel im Strafraum, Tor annulliert, Platzverweis. Die Münchner verloren, und Kahn musste sich wochenlang den Spott der Fußballnation gefallen lassen.

25 Jahre später: kahn macht den witz selbst

25 Jahre später: kahn macht den witz selbst

Genau ein Vierteljahrhundert nach diesem Abend meldete sich der 56-Jährige auf seinem X-Account zu Wort – und zeigte, dass er längst Frieden mit dem Moment geschlossen hat. „Heute vor genau 25 Jahren habe ich mein erstes – und einziges – Profi-Tor erzielt