Napoli jagt gila: bricht de laurentiis das lotito-eis?

Der SSC Napoli will die Abwehr neu aufstellen und hat sich dabei einen Namen ganz oben auf die Liste gesetzt: Mario Gila. Der 24-jährige Spanier von Lazio Rom ist der Wunschkandidat, doch zwischen Neapel und Rom fließt kein Blut – und schon gar kein Geld. Claudio Lotito, Präsident der Römer, blockt ab. Er will den Innenverteidiger nicht abgeben, obwohl Gila den Klub bereits wissen ließ, dass er seinen 2027 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.

Lotito sitzt zwischen gila und 50 prozent real-madrid-beteiligung

Der Haken an der Sache: Lotito muss bei einem Verkauf die Hälfte der Ablöse an Real Madrid abtreten. Genau das macht ihn hartnäckig. Statt einen Rabatt zu gewähren, wird er den Preis nach oben schrauben. Napoli aber ist bereit, bis zu 25 Millionen Euro zu zahlen – und Gila ein Gehalt von rund zwei Millionen netto zu bieten, fast eine Verdopplung zu seinen aktuellen 1,1 Millionen.

Der Neapolitaner braucht frisches Blut in der Abwehr. Juan Jesus geht ablösefrei, Alessandro Buongiorno litt unter Verletzungen, Sam Beukema enttäuschte. Gila dagegen glänzte vor wenigen Wochen selbst im Maradona-Stadion mit einer starken Vorstellung gegen Napoli. Er ist schnell, robust, passt sich flexibel an Dreier- oder Viererkette an – und ist gerade mal 24. Kurz: Er passt ins Profil von Präsident Aurelio De Laurentiis, der die Gehaltsmasse reduzieren und gleichzeitig das Durchschnittsalter senken will.

Milan lauert, liverpool könnte beukema freigeben

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Doch Napoli ist nicht allein im Rennen. Auch der AC Milan beobachtet Gila intensiv, muss sich aber erst einmal um die Champions-League-Qualifikation kümmern. Genau diese Ablenkung will De Laurentiis nutzen, um ein Schnäppchen zu landen – oder zumindest Milan zu überholen.

Parallel könnte ein Transfer Englands hilfreich werden. Der FC Liverpool um Trainer Arne Slot fordert Sam Beukema, mit dem er schon bei AZ Alkmaar arbeitete. Die Reds sollen 30 Millionen Euro bereitliegen. Verkauft Napeli den Niederländer, fließt frisches Geld in die Gila-Offensive. Ein klassischer Domino-Effekt, der Lotito unter Druck setzt.

Ein weiterer Spanier steht bereit: Rafa Marín kehrt aus Villarreal zurück, doch auch er reicht nicht. Napoli will zwei neue Innenverteidiger. Gila ist Top-Priorität. Die Verhandlungen laufen, die Uhr tickt. Lotito kann noch zögern, aber er weiß: Je länger er wartet, desto kleiner wird die Kasse – und Napoli weiß das auch.