Joventut verpasst den einzug ins final four: dramatisches aus in athen!
Ein bitteres Ende für das Asisa Joventut in der Champions League: Im ersten Viertelfinalspiel gegen AEK Athen unterlag das Team von Coach Miret mit 84:87. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer zwischenzeitlichen Führung von 13 Punkten schmolz der Vorsprung im dritten Viertel dahin und die Gäste konnten die Partie letztlich nicht mehr drehen.

Ein vielversprechender start und ein verpasster rhythmus
Die Partie im Sunel Arena begann für Joventut ideal. Ricky Rubio übernahm die Regie, Allen zeigte sich in Topform mit einem sehenswerten Alley-Oop an Ruzic, und die Bank sorgte mit Drell für zusätzliche Impulse. Jabari Parker eröffnete die Partie mit einem schnellen 8:2-Lauf. AEK wirkte angeschlagen und fand kaum ins Spiel. Ein starkes Reboundspiel von Ruzic und Drells Treffer aus der Distanz brachten Joventut bis zur Pause mit 47:34 in Führung. Es schien, als wäre der Einzug ins Final Four als Gastgeber bereits in greifbarer Nähe.
Doch nach der Pause kippte die Partie dramatisch. AEK fand seine Schusssicherheit, insbesondere von der Dreierlinie, und nutzte Joventuts zunehmende Fehler im Angriff gnadenlos aus. Die katalanische Mannschaft verlor den Rhythmus und die Kontrolle. Die Defense wirkte anfällig, und die sonst so zuverlässige Ballzirkulation geriet ins Stocken. Vor allem Bartley und Nunnally dominierten das Spiel mit ihren Punkten und Rebounds.
Ein entscheidendes Viertel und vergebene Chancen
Das dritte Viertel, in dem AEK einen 30:14-Teiler hinlegte, war der Schlüssel zum Sieg für die Griechen. Die Joventut-Fans sahen mit Sorge, wie ihr Team den Schwung verlor. Rubio und Parker versuchten zwar, mit einem 8:2-Lauf zurückzuschlagen, doch AEK konterte mit Nunnally und Kraag. In den letzten Minuten kämpften beide Teams verbissen um jeden Punkt, doch entscheidende Fehler und vergebene Würfe ließen Joventut letztlich leer ausgehen. Ein Doppelfehler von Hanga und Parker kurz vor dem Ende besiegelte das Schicksal des Teams.
AEK zeigte eine beeindruckende Moral und nutzte die Schwächen von Joventut im dritten Viertel aus. Bartley war mit 23 Punkten der erfolgreichste Spieler der Heimmannschaft, während Nunnally mit 19 Punkten ebenfalls überzeugte. Auf Seiten von Joventut war Hunt mit 16 Punkten der beste Werfer. Drells 12 Punkte und Parkers 12 Punkte waren ebenfalls bemerkenswert, konnten das Spiel aber nicht entscheiden.
Für Joventut gilt es nun, die Revanche in Badalona zu suchen. Nächste Woche haben sie die Chance, das Hinspielergebnis wettzumachen und den Traum vom Final Four vor heimischem Publikum am Leben zu erhalten. Doch nach dieser Niederlage steht fest: Es wird ein schwieriger Kampf.
