Inter zieht stankovic zurück: 23 millionen für das mittelfeld der zukunft
Aleksandar Stankovic kehrt im Sommer nach Mailand zurück – und das nicht als Leihgabe, sondern als Kaufoption für 23 Millionen Euro. Die Inter-Führung hat entschieden: Der Sohn von Club-Legende Dejan wird sofort zurückgeholt, statt 2027 für zwei Millionen mehr.
Warum inter jetzt zuschlägt
Die Scouting-Abteilung um Cristian Chivu hatte Stankovic in Brügge genau beobachtet. Was sie sahen: ein Sechser, der Balleroberung und Vorstöße verbindet, Tempo wechselt und dabei nie die Übersicht verliert. Kurz: der Typ Spieler, den Inter im Mittelfeld braucht, seit Calhanoglus Zukunft offen und Mkhitaryan 35 wird. Die Alternative wäre gewesen, noch ein Jahr zu warten – das Risiko, ihn an Arsenal, United oder Leverkusen zu verlieren, war zu groß.
Die Zahlen sprechen für sich: 13 Millionen Plus nach nur einer Saison, ein Marktwert von 30 bis 40 Millionen, dazu ein Spieler, der die Inter-DNA trägt. Geboren in Mailand, ausgebildet in Appiano Gentile, mit 20 schon 90 Minuten für Serbien. Wer da noch zögert, verschenkt Zukunft.

Chivu bekommt seinen zweiten pio esposito
Intern nennen sie es „Projekt Heimkehr“. Chivu hat Stankovic seit der U14 trainiert, kennt seine Spielintelligenz, sein links rechts gleich starkes Bein, seine Ruhe im engen Raum. Genau diese Eigenschaften will er in den Kader hochziehen, um neben Frattesi und Zielinski eine weitere, jüngere Variante zu haben. Stankovic soll nicht Bank drücken, er soll sofort durchstarten.
Die Parallele zu Pio Esposito ist kein Zufall. Beide durchliefen gemeinsam die Primavera, beide profitieren vom verlängerten Arm der Technik. Während Esposito vorne die Lücken sucht, räumt Stankovic hinten auf. Ein Zwei-Mann-Paket, das Inter in den nächsten zehn Jahren zusammenhalten will.

Der deal, der alle gewinnen lässt
Brügge kassiert 13 Millionen Gewinn, Inter sichert sich ein Top-Talent unter Marktwert, Stankovic erfüllt sich den Traum in Schwarz-Blau. Die Ablöse von 23 Millionen wirkt im ersten Moment happig. Doch verglichen mit den 40 Millionen, die Manchester für Mason Mount hinblätterte, ist das ein Schnäppchen – und das bei einem Spieler, der keine Anpassungszeit braucht.
Am 1. Juli wird er vor dem Giuseppe Meazza stehen, Koffer in der Hand, das Curva-Nord-Foul im Ohr. Dann heißt es: Willkommen zuhause, Aleks. Und Chivu wird lächeln – denn er weiß, dass er nicht nur einen Spieler zurückholt, sondern die nächste Generation von Inter.
