Inter dominiert, doch thuram enttäuscht – bijlow rettet genua
Es war ein Abend, der Inter Mailand wieder einmal als klaren Favoriten bestätigte – und doch blieb ein bitterer Beigeschmack. Marcus Thuram war der einzige Nerazzurro, der in der Leistungsbeurteilung deutlich abfiel. Der Rest der Mannschaft funktionierte wie ein gut geöltes Getriebe. Präzise, gnadenlos, effizient.
Bijlow war der einzige grund, warum es nicht noch schlimmer wurde
Auf der anderen Seite des Platzes schrieb Justin Bijlowseinen eigenen kleinen Heldenabend. Der Torhüter von De Rossis Mannschaft parierte mehrfach in höchster Not und verhinderte, dass die Begegnung schon früh zur einseitigen Angelegenheit wurde. Ohne ihn hätte die Anzeigetafel wohl ganz anders ausgesehen. Das ist keine Übertreibung – das ist das, was die Zahlen zeigen.

Colombo überzeugt, messias lässt fragen offen
Lorenzo Colombo machte seine Sache ordentlich. Nicht spektakulär, aber solide – genau das, was ein Stürmer in einer schwierigen Partie braucht. Ganz anders Junior Messias: Der Brasilianer hinterließ kaum Spuren und blieb weit unter seinen Möglichkeiten. De Rossi wird sich fragen müssen, ob Messias in solchen Spielen wirklich die richtige Wahl ist.
Was bleibt von diesem Abend? Ein Inter, das trotz der Schwächephase von Thuram seine Überlegenheit demonstrierte. Und ein Bijlow, der allein kämpfte – und verlor. Manche Einzelleistungen können eine Mannschaft nicht retten. Das ist die härteste Wahrheit des Fußballs.
