Imma tataranni staffel 5: mord, geheimnisse und 24 % quote

Fast vier Millionen Italiener haben letzte Woche eingeschaltet. 3.961.000 Zuschauer und ein Marktanteil von 24,1 Prozent – das ist kein zufälliger Erfolg, das ist ein Serienphänomen, das sich Woche für Woche selbst übertrifft. Heute Abend, Sonntag, 15. März 2026, läuft auf Rai 1 um 21:30 Uhr die zweite Folge der fünften Staffel von Imma Tataranni – Sostituto Procuratore, und die Ausgangslage könnte dramatischer kaum sein.

Ein mord, der tiefer geht als es scheint

Diesmal ermittelt Imma im Fall einer pensionierten Lehrerin. Auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Tod. Aber natürlich steckt da mehr dahinter – Geheimnisse aus der Vergangenheit, die jemand um jeden Preis vergraben wollte. Genau das ist die Stärke dieser Serie: Sie nutzt den Krimi nicht als Selbstzweck, sondern als Spiegel einer Gesellschaft, die ihre eigenen Wunden nicht heilen kann.

Vanessa Scalera trägt die ganze Last dieser Figur mit einer Energie, die man selten im italienischen Fernsehen sieht. Imma ist kein Superheldin. Sie ist eine Frau, die gerade allein lebt – getrennt von ihrem Mann, mit einer Tochter, die zunehmend ihr eigenes Leben führt. Diese Einsamkeit macht sie menschlicher. Und gefährlicher.

Neue macht in der staatsanwaltschaft

Neue macht in der staatsanwaltschaft

Was die Spannung dieser Staffel zusätzlich anheizt, ist der Machtwechsel in der Procura. Alessandro Vitali ist weg. Sein Nachfolger: Altiero Galliano, gespielt von Rocco Papaleo. Ein Magistrat, der keine Kompromisse kennt und in seiner Freizeit auf die Jagd geht. Kein Zufall, diese Charakterisierung. Wer jagt, kennt Geduld – und wartet auf den richtigen Moment zum Abdrücken.

Die erste Folge, ausgestrahlt am 8. März, hat die Zuschauer direkt in Immas neue Realität geworfen. Kein sanfter Einstieg, kein nostalgisches Aufwärmen. Die Serie vertraut ihrem Publikum – und das Publikum hat mit fast vier Millionen Einschaltungen geantwortet.

Warum diese serie heute noch funktioniert

Warum diese serie heute noch funktioniert

Imma Tataranni basiert auf den Romanen von Mariolina Venezia und wird von Rai Fiction produziert. Das Rezept ist eigentlich simpel: eine starke Frau in einer Welt, die ihr das Leben schwer macht, in einer Region – der Basilikata – die selbst eine Figur ist. Aber einfache Rezepte sind schwer zu kochen. Und diese Serie beherrscht ihr Handwerk.

Wer heute Abend nicht einschaltet, kann die Folge auf RaiPlay im Stream nachholen. Die Quoten sprechen eine klare Sprache: Staffel fünf ist kein Abgesang – sie ist der Beweis, dass Imma Tataranni noch lange nicht fertig ist.