Imma tataranni jagt den mord an einer pensionierten lehrerin – und die quote jagt rekorde

Knallhart, schnoddrig, allein gelassen: Imma Tataranni kehrt zurück – und bringt 3,9 Millionen Italiener dazu, am Sonntagabend vor dem Fernseher zu verharren. Die neue Folge der Rai-Serie um die sizilianische Staatsanwältin verspricht nicht nur einen Mord, sondern auch ein Erdbeben in der Kanzlei.

Warum der fall der ermordeten lehrerin ganz italien beschäftigt

Die Leiche der pensionierten Professoressa liegt in einem verlassenen Palermo-Palazzo, der Geruch nach verbrannten Akten liegt in der Luft. Imma schnüffelt, pfeift auf Vorschriften und stößt auf ein Klassenbuch aus den 80ern – mit Notizen, die niemals hätten öffentlich werden dürfen. Drei Millionen neugierige Blicke folgen jedem ihrer Schritte, denn die erste Folge der fünften Staffel schlug mit 24,1 % Marktanteil ein wie ein Blitz.

Regisseurin und Serienmacherin Vanessa Scalera spielt Imma mit dem Charme einer Frau, die nachts noch Akten liest und morgens schon wieder zwei Kinder und einen Chef versorgt – nur dass der neue Chef, Altiero Galliano, kein Mann für Softskills ist. Jäger, Jurist, gnadenlos. Rocco Papaleos Darstellung des neuen Prokurators wird zur Zerreißprobe für Imma, die sich mit Trennung, pubertierender Tochter und einer Leiche herumschlägt.

Die quote spricht klar: italiens sonntag gehört imma

Die quote spricht klar: italiens sonntag gehört imma

4 Millionen Zuschauer sind keine Lüge. Die Rai vermeldet die höchste Einschaltquote seit drei Jahren für ein Scripted-Format – und das mitten im Frühjahrsloch, wo sonst Fußball-Highlights oder Melodramen regieren. Streaming-Zahlen auf RaiPlay stocken das Gesamtpaket auf 5,2 Millionen Klicks, Tendenz steil. Die Redaktion von TSV Pelkum Sportwelt kennt das Phänomen: Wenn eine Figur so echt rüberkommt, dass man ihre Zigarettenqualm-Wolke fast riechen kann, bleibt selbst der sonntägliche Jogger vor dem Tablet hängen.

Die zweite Folke liefert heute Nacht die Antwort auf die Frage, warum eine Lehrerin, die seit 20 Jahren kein Schulbuch mehr angefasst hat, plötzlich zur Zielscheibe wird. Drehort ist wieder Sizilien, doch die Kamera schweift diesmal in verlassene Steinbrüche und Jagdhütten – ein Versteck für alte Schulden und neue Lügen.

Um 21.30 Uhr deutscher Zeit geht’s los. Wer jetzt noch glaubt, dass Krimis aus Italien nur Sonne und Mandeln servieren, wird eines Besseren belehrt: Imma Tataranni serviert kalte Fakten, heißen Kaffee und eine Ermittlerin, die keine Sekunde zögert, wenn es um die Wahrheit geht. Die Quote wird wieder steigen – und mit ihr die Lust auf eine Serie, die endlich einmal eine Frau mittendrin zeigt, statt nur daneben.