Hsg wetzlar trennt sich überraschend von nikola grahovac – allendorf setzt zeichen

Neuer sport-geschäftsführer, schneller einschnitt

Nur eine Woche nach seinem Amtsantritt hatMichael Allendorf, der neue Sport-Geschäftsführer der HSG Wetzlar, eine überraschende Entscheidung getroffen. Der ehemalige Linksaußen zog einen personellen Schlussstrich im Kampf gegen den Abstieg und ließ die Zusammenarbeit mit Nikola Grahovac mit sofortiger Wirkung beenden. Der Verein aus Mittelhessen begründet den Schritt mit „unterschiedlichen Auffassungen“.

Vertragsauflösung im einvernehmen

Vertragsauflösung im einvernehmen

Der Vertrag des kroatischen Defensivspielers, der erst im Sommer vom renommierten ungarischen Verein KC Veszprem nach Wetzlar kam, wurde „im beiderseitigen Einvernehmen“ aufgelöst. Diese Formulierung deutet darauf hin, dass beide Parteien zu diesem Schritt gekommen sind, auch wenn die Gründe offenbar nicht vollständig offenliegen. Die schnelle Entscheidung wirft Fragen auf, ob die Grahovac-Seite bereits mit einer Trennung rechnete.

Wohin geht die reise für grahovac?

Wohin geht die reise für grahovac?

Pikant: Es wird gemunkelt, dass RK Eurofarm Pelister aus der nordmazedonischen Stadt Bitola bereits als neuer Arbeitgeber von Grahovac feststeht. Sollte sich dieser Wechsel bestätigen, würde dies bedeuten, dass die Grahovac-Seite von der raschen Trennung in Wetzlar nicht unvorbereitet war. Die Verhandlungen dürften also bereits im Vorfeld stattgefunden haben.

Allendorfs erklärung zur trennung

Michael Allendorf äußerte sich ausführlich zu der Trennung vom kroatischen Nationalspieler: „Wir haben in den vergangenen Tagen mit vielen Spielern unserer Mannschaft Gespräche über die aktuelle Situation geführt. Auch mit Nikola fand ein Gespräch statt. Dabei gab es unterschiedliche Auffassungen über seine Rolle im Team. Letztlich sind wir übereingekommen, dass es für beide Seiten besser sein könnte, sich zu trennen.“ Allendorf betont die Notwendigkeit, die Teamdynamik zu verbessern.

Grahovacs leistung und rolle im team

Der Kreisläufer Grahovac wurde hauptsächlich in der Defensive eingesetzt und stand in 21 Spielen für Wetzlar auf dem Feld. Dabei erzielte er 20 Tore und sammelte 16 Zeitstrafen. Seine Defensivarbeit war wichtig, doch offenbar reichte dies nicht aus, um Allendorf von seiner Perspektive zu überzeugen. Die Anzahl der Zeitstrafen deutet auf eine aggressive Spielweise hin.

Kellerduell steht an

Die HSG Wetzlar trifft am Freitag um 19 Uhr (live bei Dyn) im wichtigen Kellergipfel auf den SC DHfK Leipzig. Dieses Spiel ist entscheidend im Kampf gegen den Abstieg. Allendorf muss nun schnell eine neue Strategie entwickeln und das Team auf dieses wichtige Spiel vorbereiten. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Mannschaft ohne Grahovac präsentiert.