Heidenheim im absturz: acht spiele ohne sieg – die lage spitzt sich zu

Heidenheim erleidet bittere niederlage gegen den hsv

Die Situation des 1. FC Heidenheim im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wird zunehmend prekär. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen den Hamburger SV hat sich die Negativserie auf acht Spiele ohne Sieg verlängert. Das Team von Trainer Frank Schmidt steckt tief in der Krise.

Unverständnis nach aberkanntem tor

Unverständnis nach aberkanntem tor

Ein strittiger Moment in der 84. Minute sorgte für große Aufregung. Ein vermeintlicher Anschlusstreffer von Stefan Schimmer wurde nach Videobeweis aufgrund einer minimalen Abseitsposition von Budu Zivzivadze zurückgenommen. Trainer Schmidt zeigte sich nach der Entscheidung konsterniert und erkannte, dass es ein enttäuschender Tag für sein Team war.

Die tabelle spricht eine deutliche sprache

Die tabelle spricht eine deutliche sprache

Die Niederlage zieht die Schlinge um den Hals der Heidenheimer enger. Mit nur 13 Punkten aus 21 Spielen liegen sie als Tabellenletzter bereits sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz, der aktuell von Werder Bremen (19 Punkte) belegt wird. Die mathematischen Chancen schwinden, und die verbleibenden Spieltage werden entscheidend.

Mangelnde durchschlagskraft im angriff

Mangelnde durchschlagskraft im angriff

Im Spiel gegen den HSV offenbarte sich einmal mehr die Schwäche der Heidenheimer Offensive. Trotz einiger vielversprechender Chancen mangelte es an Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Spieler wie Dorsch, Pieringer, Mainka und Gimber vergaben gute Möglichkeiten. Wie Kapitän Patrick Mainka im SWR-Interview anmerkte, waren sie zwar bei Standards gefährlich, aber aus dem Spiel heraus weniger effektiv.

Schwache torquote und ibrahimovics misere

Schwache torquote und ibrahimovics misere

Die gesamte Offensive der Heidenheimer hat in dieser Saison lediglich neun Tore erzielt. Stefan Schimmer ist mit fünf Treffern der beste Torschütze des Teams. Besonders traurig ist die Bilanz von Arijon Ibrahimovic, der ligaweit der erfolgloseste Schütze ist und somit die mangelnde Effizienz im Angriff unterstreicht.

Schmidt fordert widerstand und glauben

Schmidt fordert widerstand und glauben

Trainer Frank Schmidt hatte gegen den HSV drei Punkte gefordert, nicht als Wunsch, sondern als absolute Notwendigkeit. Trotz der schwierigen Situation will er den Glauben bis zum Ende hochhalten. Kapitän Mainka betonte, dass sie oft genug gezeigt haben, konkurrenzfähig zu sein, aber den nächsten Schritt machen müssen. Er gab zu, dass das Spiel im Kopf und im Herzen schmerzte.

Nächste herausforderung in augsburg

Am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) muss Heidenheim beim FC Augsburg antreten. Wenn die Heidenheimer nicht bald ihren vierten Saisonsieg einfahren, droht der Abstieg in die 2. Bundesliga. Frank Schmidt weiß, dass es für jeden Spieler Woche für Woche schwieriger wird, und hofft, dass das Team den „brutalen Widerstand“ überwinden kann.

Quelle: SWR Sport