Vfb stuttgart verliert bei st. pauli – bittere niederlage im titelrennen
- Erneute pleite in hamburg: vfb stuttgart verliert bei st. pauli
- Hoeneß kritisiert schwache vorstellung
- Umstrittene handspiel-entscheidungen überschatten partie
- Führich hadert mit schiedsrichterentscheidung
- Schwache erste hälfte und fehlende effizienz
- Später anschlusstreffer von leweling zu wenig
- Vfb will sich schnell rehabilitieren
- Tabelle und ausblick
Erneute pleite in hamburg: vfb stuttgart verliert bei st. pauli
Hamburg – Der VfB Stuttgart musste am Mittwochabend eine schmerzhafte 1:2-Niederlage beim FC St. Pauli hinnehmen. Damit ist die Reise nach Hamburg für die Schwaben in dieser Saison weiterhin kein Glücksbringer. Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage beim HSV Ende November, setzt es nun auch gegen die Kiezkicker eine Niederlage. Für das Team von Sebastian Hoeneß war es die erste bundesliga-Niederlage im Jahr 2026 und ein Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Hoeneß kritisiert schwache vorstellung
„Wir machen kein gutes Spiel, das wurde relativ schnell klar“, analysierte Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Abpfiff. „Wir waren nicht schnell genug im Kopf.“ Der VfB wirkte über weite Strecken des Spiels uninspiriert und konnte die offensive Power von St. Pauli nicht neutralisieren. Besonders die erste Halbzeit war aus Sicht der Stuttgarter enttäuschend.

Umstrittene handspiel-entscheidungen überschatten partie
Die Partie wurde von zwei strittigen Handspiel-Entscheidungen überschattet. Im ersten Durchgang gab es keinen Elfmeter für Stuttgart, obwohl der Ball an die Hand eines St. Pauli-Spielers geriet. Später verwandelte Danel Sinani einen Handelfmeter für die Hausherren zum 2:0. Die Stuttgarter sahen in beiden Situationen unterschiedliche Maßstäbe bei der Bewertung durch Schiedsrichter Benjamin Brand.

Führich hadert mit schiedsrichterentscheidung
Chris Führich, der von einer Handspiel-Entscheidung betroffen war, zeigte sich nach dem Spiel verärgert: „Ich wollte den Ball mit dem Oberschenkel mitnehmen, mache dann eine komische Handbewegung. Ist mir so auch noch nicht passiert, hat aber nichts mit Absicht zu tun gehabt.“ Er konnte die Entscheidung des Schiedrichters nicht nachvollziehen. Auch Trainer Hoeneß sprach mit dem Schiedsrichtergespann über die ungleiche Bewertung der Situationen.
Schwache erste hälfte und fehlende effizienz
Neben den strittigen Entscheidungen bemängelte Hoeneß die schwache erste Hälfte seiner Mannschaft. Die Defensive wirkte anfällig, und die Offensive konnte ihre Chancen nicht konsequent nutzen. Maximilian Mittelstädt lieferte eine gute Flanke, doch Chris Führich vergab die Gelegenheit zur Führung. Auch Deniz Undav scheiterte mit einem Lupfer.

Später anschlusstreffer von leweling zu wenig
Der VfB konnte zwar durch Jamie Leweling noch den Anschlusstreffer erzielen (90.), doch dieser kam zu spät, um die Niederlage noch abwenden zu können. Jeremy Arevalo lieferte die Vorlage zu diesem späten Tor. Die Schwaben wirkten nach der vierten Englischen Woche in Folge müde und konnten sich keine weiteren Chancen mehr erarbeiten.
Vfb will sich schnell rehabilitieren
„Wir greifen voll an“, sagte Führich mit Blick auf das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Der VfB will die Niederlage schnell abschütteln und im nächsten Spiel wieder punkten. Das Spiel gegen Köln findet am kommenden Samstag (14.02.) um 15:30 Uhr statt.
Tabelle und ausblick
Durch die Niederlage könnte der VfB von RB Leipzig im Kampf um die Champions-League-Plätze überholt werden. RB Leipzig kann am Sonntag mit einem Sieg gegen den 1. FC Köln auf den vierten Tabellenplatz springen. Die Stuttgarter müssen sich nun wieder voll konzentrieren, um ihre Ziele zu erreichen.
