Handball-wm 2027: kölns lanxess-arena wird zur schmelztiegel – deutschland startet in münchen

Die Uhr tickt. Noch 734 Tage, dann fliegt in München der erste Ball, und am 31. Januar 2027 schlägt Köln den Weltmeister ein. Der Spielplan steht, die Tickets sind trotzdem schon jetzt ein Selbstläufer – 15. Dezember 2025, erster Verkaufstag, binnen Minuten weg. Wer jetzt noch wartet, bis alle 32 Teams feststehen, zahlt drauf.

Deutschland spielt sich warm – und die gegner schauen erst später zu

SAP Garden, 13. Januar, 18 Uhr. Die deutsche Mannschaft tritt in Gruppe A an, ohne Top-Gegner im Rücken. Dafür sorgt die Setzliste. Die großen Kanonen kommen erst in der Kölner Hauptrunde, wenn die drei besten Teams aus München und Stuttgart in die Lanxess-Arena umziehen. Dort erwartet die DHB-Auswahl am 20., 22. und 24. Januar den echten Stresstest.

Kiel und Magdeburg liefern das zweite deutsche Podium. Schweden, Dänemark, Island, Portugal – sie alle starten im Norden, ehe die Siegermannschaften nach Hannover in die ZAG-Arena weiterreisen. Ein Land, zwei Blöcke, ein Ziel: Kölner Finale.

Köln wird zur endspiel-hauptstadt – 30 spiele in 19 tagen

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Die Lanxess-Arena verwandelt sich in einenHandball-Dauerkessel. Zwischen 20. Januar und 31. Januar finden hier 30 Partien statt – von der Hauptrunde über Viertelfinale bis zum Kracher am letzten Sonntag. Kein anderer Ort bekommt so viel Pulver. Parallel dazu kämpft in Magdeburg der President's Cup um die Plätze 25–32, ehe am 27. Januar die letzten Zwischenstände feststehen.

Die Regeländerung für 2027: Die Verlierer der Viertelfinals spielen nicht einfach ab, sondern bestreiten ein vollständiges Platzierungsfinale. Grund: Die Ränge 5–8 entscheiden über Olympia-Startplätze. Am 29. Januar stehen deshalb zwei Halbfinale und zwei Platzierungsspiele auf dem Programm, am 31. Januar folgen Finale und Spiel um Bronze – ein Tag, der Köln erneut in den Ausnahmezustand versetzt.

Der Countdown läuft. Tickets sind ein Luxus, der sich nicht mehr lange nennt. Und wenn der erste Pass im SAP Garden fliegt, wird klar: Die Handball-Welt schaut nicht nur auf Deutschland – sie schaut auf Köln.