Handball-em: portugal tobt! strittiger spielstand und ehf-einmischung!
Dramatischer abpfiff in herning
Unfassbar! Nach dem 32:30-Sieg der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Portugal bei der EM in Herning ist die Stimmung geladen. Minutenlang kochte es auf dem Feld, als portugiesische Spieler und Trainer vehement protestierten. Auslöser war der letzte Treffer von Renārs Uščins, der scheinbar alles klar gemacht hatte – doch Portugal fühlte sich ungerecht behandelt. Die Diskussionen eskalierten und zeigten die hohe Anspannung des Spiels. Es war ein Moment, der die Handball-Welt in Atem hält!
Der umstrittene anwurf
Der Knackpunkt: Der Anwurf vor Uščins' entscheidendem Tor war nicht korrekt ausgeführt worden. Miro Schluroff und Uščins standen in der gegnerischen Hälfte, was laut Regeln nicht erlaubt ist. Die Europäische Handball-Föderation (ehf) räumte diesen Fehler später ein, betonte aber, dass eine Wiederholung des Anwurfs den Ballbesitz nicht geändert hätte. Ein regelrechtes Drama! Die Portugiesen waren außer sich und forderten vehement eine Überprüfung.
Videobeweis? keine chance!
Trotz des Fehlers gab es keinen Videobeweis. Die ehf berief sich auf die Regeln des Internationalen Handball-Verbands (IHF), die eine Überprüfung dieser Situation ausschlossen. Die ehf erklärte, dass die Situation nicht überprüfbar sei. Das sorgte für zusätzlichen Zorn bei den Portugiesen und löste eine hitzige Debatte aus. Warum keine Überprüfung, wenn ein Fehler vorlag? Die Frage bleibt offen.
Mertens’ kritik: „leistung war nicht gut genug!“
Auch Lukas Mertens, ein Star der deutschen Mannschaft, zeigte sich trotz des Sieges unzufrieden. Er kritisierte die Leistung der DHB-Auswahl und forderte eine deutliche Verbesserung. „Die Leistung war nicht gut genug!“, polterte er nach dem Spiel. Mertens‘ Worte zeigen, dass auch innerhalb der Mannschaft noch Raum für Verbesserungen ist. Es ist wichtig, sich nicht auf den Sieg einzulassen, sondern weiter hart zu arbeiten.
Gidsel im glanzlicht – mem im schatten
Während Deutschland sich den Sieg sicherte, glänzte Gidsel auf Seiten Dänemarks. Er war der entscheidende Spieler beim 32:29-Sieg gegen Frankreich. Im Gegensatz dazu blieb Dika Mem hinter den Erwartungen zurück. Ein kurioser Fakt: Ein französischer Experte hatte vor dem Spiel einen dänischen Sieg vorausgesagt – und er sollte Recht behalten. Handball-Überraschungen sind immer garantiert!
Nächste hürde: norwegen wartet
Für die deutsche Mannschaft geht es nun Schlag auf Schlag. Am Samstagabend steht das entscheidende Spiel gegen Norwegen an (20.30 Uhr / Dyn / im Live-Ticker bei SPORT BILD). Ein Sieg wäre enorm wichtig, um die Chancen auf den Einzug ins Halbfinale deutlich zu erhöhen. Dänemark, Portugal, Spanien und Norwegen haben bereits mindestens eine Niederlage kassiert – die Spannung steigt!