Handball-em: österreich vor endspiel gegen griechenland – ticket möglich!

Ein dramatisches Finale in der Qualifikation für die Handball-EM der Frauen erwartet uns am Sonntag: Österreich trifft auf Griechenland, und der Ausgang entscheidet über die Teilnahme an der Endrunde 2026. Während ein Sieg die Ticketberechtigung sichert, winkt auch bei einer knappen Niederlage noch die Chance auf ein EM-Ticket – doch die ÖHB-Frauen wollen sich nicht in Rechenspiele verstricken.

Konzentration auf die eigene leistung

Die Spannung ist greifbar, denn beide Teams haben noch eine Rechnung offen. Griechenland, das im letzten Spiel gegen Spanien überraschend knapp verlor (22:24), reist mit neu gewonnenem Selbstvertrauen nach Österreich. "Das Spiel wurde eingehend analysiert, die Stärken Griechenlands herausgearbeitet", so der ÖHB-Pressedienst. Lena Ivancok, Leistungsträgerin der ÖHB-Auswahl, betont jedoch: "Wir dürfen uns nicht von ihren Erfolgen blenden. Viel Gefahr geht von ihrer Mittelfeldspielerin Olympia Andritsou aus. Sie sucht oft den direkten Angriff und ist torgefährlich vom Siebenmeterpunkt. Auch ihre Zusammenarbeit mit der Kreisläuferin ist ein wichtiger Faktor, auf den wir in der Deckung achten müssen. Ihre Mannschaftsleistung hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert, daher müssen wir den Fokus auf uns selbst legen und konzentriert bleiben."

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, Griechenland zu Fehlern zu zwingen und selbst im Konterspiel zu brillieren. Wie bereits im Duell gegen Israel soll auch Griechenland zu unbedachten Aktionen gedrängt werden. Die Entwicklung der letzten Monate gibt Anlass zum Optimismus: Auswärts wurde Griechenland bereits mit 29:22 bezwungen, und auch die beiden Siege gegen Israel zeigen die steigende Formkurve der österreichischen Mannschaft.

Erfahrungen aus der wm zahlen sich aus

Erfahrungen aus der wm zahlen sich aus

Die Weltmeisterschaft Ende des Jahres 2025 und die beiden Niederlagen gegen Spanien im März haben der ÖHB-Auswahl wertvolle Erfahrungen beschert. Klara Schlegel verdeutlicht: "Das hat uns reifen lassen. Es wird kein einfaches Spiel, Griechenland hat gegen Spanien gezeigt, dass sie gut Handball spielen können. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen." Die Griechen haben durch zwei Siege gegen Israel vier Punkte auf ihrem Konto, während Österreich dank des Hinspiels zwei weitere Punkte hinzufügen kann. Hinter dem bereits qualifizierten Spanien geht es nun für beide Teams um den zweiten Platz.

Trotz der möglichen Rechenspielchen im Kampf um den zweiten Platz betont Klara Schlegel: "Das interessiert uns nicht. Wir wollen gewinnen.“ Der Fokus liegt klar auf einem Sieg, der das Ticket zur Handball-EM endgültig sichert. Die ÖHB-Frauen wollen beweisen, dass sie zu den besten Teams Europas gehören und sind bereit, alles zu geben, um ihren Traum von der EM-Teilnahme zu verwirklichen.