Handball-bombe: heymann zu hannover – und jonsson bald?

Die Handball-Bundesliga erlebt derzeit einen Wechsel, der für Erdbeben sorgen könnte. Nationalspieler Sebastian Heymann verlässt die Rhein-Neckar Löwen überraschend vorzeitig und schließt sich ab Sommer der TSV Hannover-Burgdorf an. Doch damit nicht genug: Gerüchte um einen möglichen Abgang des isländischen Stars Elvar Örn Jonsson vom SC Magdeburg halten sich hartnäckig.

Heymanns abschied: ein früher sommerwechsel

Wie bereits exklusiv von Sport BILD berichtet, wird der 28-jährige Heymann seinen Vertrag bei den Löwen ein Jahr vor Ablauf verlassen. Für die Rhein-Neckar Löwen bedeutet dies eine erhebliche Lücke im Rückraum, die sie offenbar schon mit einem namhaften Nachfolger im Blick haben. Die Ablösesumme für den gebuchten Spieler soll bei rund 60.000 Euro liegen. Ein überraschend günstiger Preis für einen Spieler seines Kalibers.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Basti für die TSV Hannover-Burgdorf entschieden hat“, so Sportchef Sven-Sören Christophersen. „Er bringt zusätzliche Qualität in unseren Rückraum und wird unserem Spiel sowohl offensiv als auch defensiv wichtige Impulse verleihen.“ Auch Heymann selbst äußert sich positiv über den Wechsel: „Das Gesamtpaket sowie das Vertrauen, welches mir die Verantwortlichen entgegengebracht haben, haben mir diese Entscheidung sehr leicht gemacht.“

Jonsson: unzufrieden beim scm?

Jonsson: unzufrieden beim scm?

Die Geschichte wird noch brisant, denn der Weggang von Heymann könnte weitreichende Folgen haben. Denn die Löwen haben ein Auge auf Elvar Örn Jonsson geworfen, der aktuell beim SC Magdeburg unter Vertrag steht. Laut Informationen von Sport BILD ist der isländische Nationalspieler mit seinen Einsatzzeiten beim SCM unzufrieden. Sollte Jonsson tatsächlich den Verein verlassen, wäre er eine deutliche Verstärkung für die Rhein-Neckar Löwen.

Trainer Juan Carlos Pastor von Hannover-Burgdorf sieht in Heymann eine Bereicherung: „Er ist ein vielseitiger Spieler, der unsere Rückraumreihe komplettiert und uns sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, insbesondere mit seinen Distanzwürfen, weiterhelfen wird.“ Die Verpflichtung deutet auf eine ambitionierte Strategie der Niedersachsen hin, die im nächsten Sommer eine noch stärkere Mannschaft präsentieren wollen. Die Handball-Szene hält den Atem an: Wird Jonsson folgen?