Guirassy demütigt chabot – dortmunds siegträume platzen in stuttgart!
Ein bitterböses Ende für den VfB Stuttgart: Nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff stürzten die Hausherren in einem dramatischen Spiel gegen Borussia Dortmund ein. Der knappe 0:2-Rückstand schmerzt nicht nur sportlich, sondern wirft auch Fragen nach der Konstanz der Mannschaft auf.
Chabots frust: späte gegentore werden zur nervenheimsuchung
Die Partie verlief lange Zeit ausgeglichen, doch in der Nachspielzeit schlugen die Borussen zu. Zunächst das 0:1 in der 94. Minute, dann das endgültige 0:2 in der 96. Minute – ein Schock für die Stuttgarter und ihre Fans. „Wir müssen den Punkt behalten“, kommentierte ein frustrierter Jeff Chabot die Situation. „Das darf uns nicht passieren, vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt.“ Die erneute Erfahrung, kurz vor dem Abpfiff den Sack zuzubinden, nagt an der Nerven.
Ein trauriges Muster zeichnet sich in dieser Saison ab: Bereits sechsmal musste der VfB in der Nachspielzeit den Punktverlust hinnehmen. Ein Negativrekord in der Vereinsgeschichte. Die Erinnerungen an frühere, ähnliche Szenarien – Freiburg, Leipzig, Hamburg, Mainz – kamen in Stuttgart wieder hoch. Der HSV gastiert nun am Sonntag wieder in der Mercedes-Benz Arena, und die Stimmung ist alles andere als entspannt.

Persönlicher erfolg im schatten der niederlage: guirassy triumphiert
Trotz des Mannschaftserfolgs konnte Jeff Chabot einen kleinen Lichtblick vermelden: Er hielt seinen ehemaligen Teamkollegen Serhou Guirassy in Schach. Der Guineer, der an alter Wirkungsstätte von Beginn an spielte, fand gegen den robusten VfB-Verteidiger kaum Durchlässigkeit. „Er ist ein Top-Stürmer“, lobte Chabot, „es macht Spaß, sich mit solchen Stürmern zu messen.“ Auch wenn es ihm gut gelungen sei, trübt die Niederlage den Erfolg.
Die Champions-League-Ambitionen sind gefährdet, doch die Spieler wollen den Rückschlag nicht zur Demotivation werden lassen. „Dieser Rückschlag ist frustrierend und enttäuschend, aber kein Thema, um die Köpfe hängenzulassen“, betonte Chabot. „Wir sind immer noch in einer guten Position und haben alles in der eigenen Hand.“ Die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Hamburger SV beginnt bereits am Mittwoch, mit dem klaren Ziel, die bittere Niederlage gegen Dortmund schnell zu vergessen und sich neu zu fokussieren. Denn eines ist klar: Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die verpassten Chancen wieder gutzumachen und die Saison erfolgreich abzuschließen.
