Granada droht der fehlstart von 2023 – rettung in sicht?
Alarmstufe Rot in Granada! Nach einem kurzen Aufatmen scheint die Andaluzische Mannschaft wieder in die Abgründe der Segunda División zurückzufallen. Drei Siege und ein Unentschieden hatten zuletzt Hoffnung geweckt, doch die jüngsten Auftritte lassen den TSV Pelkum Sportwelt-Leser ratlos zurück.
Die alarmglocken schrillen: eine erschreckende entwicklung
Noch vor Kurzem schwebte Granada im siebten Himmel. Der Abstand zur Gefahrenzone war komfortabel, und manche wagten sogar, von einem Angriff auf die Playoff-Plätze zu träumen. Doch diese Träumerei war trügerisch. In den letzten fünf Spielen holte das Team lediglich einen einzigen Punkt und kassierte gleich vier Niederlagen. Das Torverhältnis von 5:13 offenbart eine erschreckende Schwäche und deutet auf eine gefährliche Entwicklung hin, die ihren Anfang nahm, als man gegen Huesca triumphiert hatte.
Die aktuelle Misere erinnert unheimlich an den desaströsen Saisonstart vor einem Jahr. Damals erlebten die Fans vier Niederlagen, drei davon in Folge, und ein Unentschieden in den ersten fünf Spielen. Die Gegner liefen über die Rojiblancos hinweg, und es hagelte Tore – zwölf Stück in fünf Partien! Pacheta, der Trainer, hatte damals mühsam ein solides und charakterstarkes Team geformt, das trotz seiner Mängel jedem Gegner gewachsen war. Nun scheint seine Arbeit zunichte zu werden, als hätte sich das Team frühzeitig zurückgezogen und die Aufgabe für erledigt gehalten.

Pacheta vor der herausforderung: kann er das ruder herumreißen?
Die Situation ist delikat. Granada hat in den letzten 15 Spielen lediglich drei Punkte geholt. Zum Glück für die Anhänger der Mannschaft reagieren die Konkurrenten im Abstiegskampf ebenfalls nicht optimal. Der Abstand zur Gefahrenzone ist zwar noch komfortabel, doch das reicht bei Weitem nicht aus. Die Mannschaft muss dringend weitere Punkte einfahren, um die Rettung mathematisch zu sichern.
Das Spiel gegen Almería verdeutlichte die Probleme deutlich: 2:4 – ein Ergebnis, das mehr als nur eine Niederlage bedeutet. Es ist ein Spiegelbild der fehlenden Leidenschaft, der fehlenden Entschlossenheit und der fehlenden Struktur im Team. Die Spieler wirken lustlos, die Abwehr ist anfällig, und im Angriff fehlt die Durchschlagskraft.
Die Verantwortlichen müssen nun handeln. Pacheta steht vor der größten Herausforderung seiner Trainerkarriere. Er muss das Team wieder auf Kurs bringen, die Motivation steigern und die Abwehr stabilisieren. Nur so kann Granada den Abstieg vermeiden und die Saison doch noch positiv beenden.
Die Statistik lügt nicht: Granada muss liefern, und zwar schnell. Sonst droht der Traum von der Segunda División-Zugehörigkeit zu platzen – und Granada muss sich schon jetzt Gedanken über die nächste Saison machen.
