Genoa wirft den favoriten raus: viareggio cup liefert nächsten paukenschlag

Die 76. Viareggio Cup ist kein Schaulaufen der Großen mehr. Im Achtelfinale flog Genoa mit 1:2 gegen Pistoiese raus – und bescherte dem Turnier sein nächstes Drama. Dabei hatte der Grifone nach der Gruppenphase noch wie der sichere Halbfinalkandidat gewirkt. Doch die nerazzurri trafen in der 58. Minute den Knaller: Palandri schob zur endgültigen Führung ein, nachdem Vannacci den Ausgleich erzielt hatte. Pellegrinis früher Genoa-Treffen war nur ein Strohfeuer.

Fiorentina und sassuolo buchen das viertelfinale – aber nur knapp

Die Fiorentina zitterte sich im Viola Park gegen die ivorische Academy CDA durch: Erst im Elfmeterschießen setzte sich die Viola mit 4:1 durch, nachdem Matarans Treffer in der 2. Minute durch Contegno egalisiert worden war. Auch Sassuolo brauchte keine große Show – aber drei Treffer von David (21., 42.) und Seck (64.) reichten gegen Westchester United. Die Amerikaner verließen den Platz mit leeren Händen, während die Neroverdi ins Viertelfinale einziehen.

Spezia und Rijeka dagegen mussten ins Lotto. Die Ligurier setzten sich gegen Lucchese erst im Penalty-Krimi durch, Kroatiens HNK Rijeka ließ sich von Mavlon aus Nigeria nicht aus der Ruhe bringen – und wandelte den 1:1-Rückstand in einen 4:3-Sieg um. Die Serie D-Auswahl der Viareggio Cup hingar schoss sich in Form: 7:0 gegen UYSS New York, Sorace und Sall trafen doppelt.

Der Tag gehörte aber auch Afrika: One Touch Nigeria ließ Palermo keine Chance – 9:0. Obasi traf zweimal, Johnny, Joseph, Hashim und Co. verwandelten das Spiel in eine Klatsche. Die Rosanero verließen mit hängenden Köpfen den Platz.

Der favoritenrummel ist vorbei – viertelfinale verspricht echte kämpfe

Der favoritenrummel ist vorbei – viertelfinale verspricht echte kämpfe

Mit dem Aus von Genoa ist die Viareggio Cup 2026 endgültig zur Offenbarung geworden: Große Namen reichen nicht. Am Donnerstag stehen die Viertelfinals an – und kein Klub kann sich mehr auf sein Etikett verlassen. Die Tabelle lügt nicht: Wer hier überlebt, hat sich auf dem Platz bewiesen, nicht auf dem Papier. Die nächste Runde wird zeigen, ob Fiorentina und Sassuolo ihre Form halten – oder ob der nächste Favorit fällt. Die Toskana brennt – und das Turnier ist längst zu einem Krimi geworden, der sich sehen lassen kann.