Flick schweigt, xavi schießt: barcas heimlicher machtkampf kocht hoch
Hansi Flick saß da, lächelte höflich und schob den heißen Kartoffel-Topf mit beiden Händen weg. „Ich kenne die Wahrheit und behalte sie für mich“, sagte der Barça-Coach am Montag in der Pressekonferenz – ein Satz, der sofort durch alle Medienküchen Spaniens raste. Denn die Wahrheit, die Flick nicht ausspuckt, hat einen Namen: Xavi.
Warum laporta jetzt auf sieg umstellt
Der Ex-Trainer hatte in der „La Vanguardia“ die Bombe platzen lassen: Der Klub habe heimlich mit Flick telefoniert, während Xavi noch Taktikbretler war. Laporta habe ihm die Entlassung verschwiegen, Flick sei stattdessen zu Hause vorbeigekommen, um sich zu entschuldigen – zwei Stunden „fantastisches Gespräch“, sagt Xavi, „ein guter Kerl, sehr ehrenhaft.“
Die Geschichte klingt wie ein Netflix-Drehbuch, nur dass sie Realität ist und nun zurück auf Flick prallt. Laporta fühlt sich angegriffen, Xavi fühlt sich hintergangen, Flick fühlt sich – nun ja, gefragt. Seine Antwort: Schweigen, Tabu, Privatsache. „Wie mit meiner Frau sprechen“, sagt er und verweigert jeden Detailsalat. Stattdessen serviert er Selbstkontrolle, um nicht in die Schlammschlacht zu rutschen.
Doch die Zahlen sprechen für ihn. Barcelona führt La Liga mit vier Punkten Vorsprung auf Real Madrid, steht im Achtelfinale der ChampionsLeague. Laporta zitiert sie gern: „Mit denselben Spielern, mit denen Xavi verlor, gewinnt Flick.“ Ein Satz, der wie ein Messer zwischen den Rippen klingt.

Was flick wirklich denkt – und warum er es nicht sagt
Intern schwört der Deutsche darauf, keine Sekunde Energie auf vergangene Staffel-Kämpfe zu verschwenden. Er habe seinen Job, sagt er den Spielern, „nicht, um Altlasten zu schaufeln, sondern um Titel zu holen“. Die Kabine hinter ihm. Keinerlei Risse, sagen Team-Quellen, weil Flick von Anfang an Transparenz predigte: „Ihr bekommt die Wahrheit von mir, nie von der Zeitung.“
Am Dienstag geht’s nach Newcastle. 21 Uhr, St. James’ Park, ein Ort, an dem schon viele Barça-Träume zerbarsten. Für Flick ist das Hinspiel ein Bollwerk: gewinnt er, schweigen auch die letzten Zweifler. Verliert er, wird Xavi’s Version lauter werden. Denn dann holen die Gegner die Schärpen wieder raus: „Mit ihm hätten wir weiter verloren.“
Die Fans jedenfalls haben sich längst entschieden. Vor dem Camp Nou zündeten sie Pyro, skandierten Flicks Namen, forderten den Pokal. Sie wollen keine Rückwärtsgewandtheit, sondern endlich wieder Titel. Flick liefert – und schweigt. Manchmal ist das lauteste Statement das, was man nicht sagt. In Barcelona reicht ein einziger Sieg, um die Wahrheit zu sein. Der Rest ist Rauch.”,n
