Flensburg bangt, doch viertelfinaleinzug in der ehf european league perfekt!
Ein Remis gegen Skanderborg-Aarhus reichte am Ende, doch die Freude bei SG Flensburg-Handewitt ist verhalten. Nach einem kraftraubenden Auswärtsspiel in Hannover und angeschlagenem Simon Pytlick, präsentierte sich die Mannschaft von Maik Machnidt nicht mit ihrer besten Leistung, was Jakobsen offen zur Sprache brachte.
Die zweite halbzeit – ein stolperstein für die norddeutschen
Die SG Flensburg-Handewitt hatte bereits drei Tage zuvor ein anstrengendes Auswärtsspiel gegen Hannover hinter sich gebracht. Hinzu kam die Tatsache, dass Simon Pytlick angeschlagen nur von der Bank aus zusahnen konnte. Das Hinspiel hatte die Norddeutschen mit einem komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung im Rücken gerettet, und dieses Polster erwies sich nun als Gold wert. Doch Emil Jakobsen ließ wenig Zweifel daran, dass die Leistung in der zweiten Halbzeit deutlich Luft nach oben ließ. „Leider Unentschieden gespielt. Das war nicht, was wir wollten“, so der Linksaußen direkt nach dem Spiel. „Die erste Halbzeit war eigentlich eine okaye Leistung. Aber ich finde, wo wir schlecht gespielt haben, war in der zweiten Halbzeit, wo wir zu viele Fehler gemacht haben.“
Die Skandinavier jagten dem Rückstand aufopferungsvoll hinterher, wie Lasse Möller von Studio Hölle Nord bestätigte: „Das war eine hammerschwere Aufgabe. Skanderborg hat den Rückstand hundertprozentig gejagt.“ Trotz der angespielten Situation fand Möller doch noch positive Worte: „Ich finde eigentlich, über 60 Minuten war das okay. Ich bin richtig zufrieden, dass wir weitergekommen sind.“

Ein deutsches duell im viertelfinale
Für die SG Flensburg-Handewitt bedeutet der Einzug ins Viertelfinale der EHF European League ein erneutes Duell mit den heimstarken Recken aus Wetzlar. Die beiden Bundesliga-Begegnungen hatten die Norddeutschen bereits für sich entscheiden können. Um den Titel zum dritten Mal in Folge zu verteidigen, muss die SG die Recken erneut bezwingen. Die Aufgabe wird alles andere als einfach, doch die Mannschaft um Jakobsen und Möller ist gewarnt und bereit für die Herausforderung.
Die EHF European League präsentiert sich als ein hart umkämpfter Wettbewerb, in dem sich die besten Handballteams Europas messen.
