Fabregas zittert vor rom: como-star droht das aus

Cesc Fabregas hat den Kader für das Königsklassen-Duell gegen die Roma noch nicht festgezurrt. Der Como-Coach gestand am Rande der Pressekonferenz ein, dass seine Stammkräfte Perrone und Diao auf der Kippe stehen – und das 48 Stunden vor dem Rückspiel.

60:40-Chance für perrone: knie schwoll nach cagliari-schlag an

„Er trainierte heute allein, fühlte sich gut, doch das Knie ging direkt dick auf“, schilderte Fabregas. Der Mittelfeldspieler erinnerte sich an die Horror-Pause von drei Monaten nach einem Tritt in Verona und reagierte mit Panik. „Ein Erguss, aber kein Bandriss“, beruhigte der Spanier. Die Ärzte stufen den Vorfall als leicht ein, doch der Psychologe in Fabregas weiß: „Wenn ein Spieler sich selbst blockt, bringt ihm auch das beste MRT nichts.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass Perrone morgen mitwirkt, taxiert der Trainer auf 40 Prozent – ein Wert, der bis Spielbeginn noch schnell nach oben korrigiert werden kann.

Dagegen sieht es bei Diao deutlich besser aus. Der 21-jährige Senegalese absolvierte die komplette Woche ohne Beschwerden. „Wenn er heute Nacht keine Rückschläge erlebt, steht er im Kader“, sagte Fabregas und ließ keinen Zweifel daran, dass Diao seine Dynamik auf der rechten Seite dringend braucht. Ohne ihn droht Como die Überzahl an Tempo gegen Roma zu verlieren – ein Szenario, das in der laufenden Champions-League-Saison schon drei italienische Klubs das Aus kostete.

Comos angst vor dem italienischen europa-fluch

Comos angst vor dem italienischen europa-fluch

Die Serie A liefert in dieser Saison nur magere Statistiken: kein einziger Vereum schaffte die Gruppenphase ohne Niederlage, die Gesamtbilanz lautet 3 Siege, 7 Remis, 10 Pleiten. Fabregas kennt die Zahlen. „Wir sind nicht Roma, Milan oder Inter, aber wir können lernen“, betonte er und verwies auf die hohe Laufintensität seines Teams. In Como haben sie die Lösung in der Datenanalyse gefunden: Gegen Cagliari sprinteten sie 112 Kilometer – Rekord in dieser Spielzeit. „Wenn wir dieselbe Laufleistung abrufen, zwingen wir Roma in ihre Hälfte“, glaubt der 38-Jährige.

Die Personalie Perrone bleibt trotzdem der X-Faktor. Verzichtet Como auf seine Ballverteilung, verliert die Mannschaft 11 Prozent ihrer erfolgreichen Pässe im letzten Drittel – eine Lücke, die Romana-Coach De Rossi mit Dybala und Lukaku gnadenlos ausnutzen würde. Fabregas spürt den Druck: „Wir müssen das perfekte Spiel abliefern, sonst fliegen wir raus.“

Die Entscheidung fällt am Morgen des Spieltags. Fabregas will bis zur letzten Minute warten, weil er weiß: In der Champions League kostet ein verschossener Tag ein ganzes Jahr Vorbereitung. Und Como hat endlich wieder etwas zu verlieren.