Dingert-chaos in leverkusen: bayern toben nach fehlentscheidungen
Ein Remis, das sich wie eine Niederlage anfühlt. Die Bayern holen am Samstag beim 1:1 in Leverkusen einen Punkt – zu neunt, nach zwei Platzverweisen, nach zwei gestrichenen Toren und nach einer Schiedsrichterleistung, die selbst den sonst beherrschten Vincent Kompany auf die Palme brachte. Im Mittelpunkt: Christian Dingert, 45 Jahre alt, und ein Abend, den er so schnell nicht vergessen wird.

Die szene, über die ganz deutschland redet
Es läuft die 84. Minute, als der Abend endgültig kippt. Luis Díaz legt sich den Ball an Leverkusen-Keeper Blaswich vorbei, es gibt Kontakt, Díaz geht zu Boden. Dingert pfeift – Schwalbe. Gelb-Rot. Díaz runter. Das Problem: Der Kolumbianer wird tatsächlich berührt. Keine Schwalbe. Eine schlichte Fehlentscheidung, die Dingert selbst hinterher einräumt.
Bayern-Sportvorstand Max Eberl gibt nach dem Spiel ungewohnt offen Auskunft: „Er hat auch gesagt, die Gelb-Rote Karte ist keine Gelb-Rote Karte. Für ihn war klar, dass es die Schwalbe war, aber er hat jetzt die Bilder gesehen und sagt: Es war keine Gelb-Rote Karte.
