Diarra kehrt zurück – fc wil braucht ihn jetzt dringend
Seit November war er weg. Kein Einsatz, keine Minuten, kein Diarra. Jetzt ist der Stürmer aus Mali zurück – und der FC Wil atmet auf, denn die Lage auf der Tabelle ist alles andere als komfortabel.
Sechzehn verpasste spiele und ein comeback zur richtigen zeit
Mahamadou Diarra war eigentlich als Verstärkung für die Offensive geholt worden, als er zu Beginn der Saison in die Schweiz wechselte. Sechs Partien, zwei davon über die vollen 90 Minuten – das war alles, was der 22-Jährige zeigen konnte, bevor ihn eine Verletzung aus dem Spielbetrieb riss. Sechzehn Spiele in der Challenge League hat er von der Seitenlinie aus beobachtet. Das ist eine lange Zeit, wenn man bedenkt, wie schnell sich Rhythmus und Selbstvertrauen verflüchtigen.
Am Donnerstag bestätigte der Verein offiziell seine Rückkehr in den Trainingsbetrieb. Damit rückt auch ein Einsatz auf dem Platz greifbar nah. Nach der Länderspielpause könnte Diarra bereits wieder eine Option sein – möglicherweise schon gegen Stade Lausanne Ouchy.

Vorletzter platz, eine 1:3-niederlage und wenig spielraum für fehler
Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist kein Zufall der Kalenderplanung. Wil steckt sportlich tief in der Klemme: vorletzter Tabellenplatz, zuletzt eine 1:3-Niederlage, eine Offensive, die mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. In dieser Situation ist jeder verfügbare Spieler mehr als willkommen – erst recht einer, der mit frischen Beinen und dem Hunger nach Einsatzzeit zurückkommt.
Diarra muss jetzt liefern. Nicht irgendwann, nicht in ein paar Wochen. Wil hat keine Zeit für sanfte Wiedereingewöhnungsphasen. Die Challenge League wartet auf niemanden – und der Abstiegskampf schon gar nicht.
