Dfb-team: rückenwind und neue gesichter auf dem weg nach winston-salem

Die Vorfreude ist greifbar: Nach dem knappen Erfolg gegen die USA reist das DFB-Team mit Rückenwind und frischen Kräften in den amerikanischen Süden. Während Manuel Neuer weiterhin fehlt, präsentieren sich neue Talente und die Strategie von Bundestrainer Nagelsmann nimmt langsam Gestalt an.

Neuer rückschlag für neuer, chance für baumann

Die Wadenverletzung von Manuel Neuer wirft einen Schatten auf die WM-Vorbereitung, doch Oliver Baumann scheint die Herausforderung anzunehmen. Nach seiner Degradierung hinter Neuer zeigte der Torhüter im Test gegen die USA eine solide Leistung. Baumanns professioneller Umgang mit der Situation, wie er RTL verriet, verdient Respekt: „Anfangs war es natürlich hart, aber mir war sofort klar, dass ich fürs Team da sein werde.“

Sané blüht auf, ouédraogo springt ein

Sané blüht auf, ouédraogo springt ein

Leroy Sané nutzte seine Chance im Dress der Nationalmannschaft und traf gegen die USA zum Sieg. Nach einigen schwierigen Jahren scheint der Angreifer wieder in Form zu kommen. Ein weiterer Hoffnungsträger ist Assan Ouédraogo, der überraschend als Nachrücker für den verletzten Lennart Karl ins Team kommt. Der Youngster von RB Leipzig scheint bereit für die große Bühne.

Nagelsmann zufrieden, aber noch luft nach oben

Nagelsmann zufrieden, aber noch luft nach oben

Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich nach dem Spiel gegen die USA zufrieden, mahnte aber auch zur Vorsicht. „Wir sind happy mit der Leistung, aber es gibt noch viel zu arbeiten“, betonte er. Die Temperaturen in Chicago, die mit 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit für schwüle Bedingungen sorgten, stellten die Spieler vor eine zusätzliche Herausforderung. Doch das DFB-Team scheint gewappnet – und bereit für das nächste Kapitel auf dem Weg zur WM. Die Aufstellung gegen Curacao dürfte wenig überraschen: Neuer, sofern seine Wade es zulässt, wird im Tor stehen, Brown für Anton die linke Seite beherrschen, und Sané die Offensive verstärken.

Advocaat sieht deutschland als favoriten

Advocaat sieht deutschland als favoriten

Curacaos Trainer Dick Advocaat, einst selbst eine Legende des deutschen Fußballs, sieht in der Nationalmannschaft einen klaren Favoriten. „Deutschland ist natürlich klarer Favorit in der Gruppe“, erklärte der 78-Jährige. „Spanien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande sind meine Favoriten“, fügte er hinzu. Eine Einschätzung, die die deutsche Mannschaft vor ihrer ersten WM-Partie zusätzlich motivieren dürfte.