Del toro scheidet bei itzulia auf: uae verliert podiumsambitionen?
Schlag ins Gesicht für das Team UAE Emirates: Isaac del Toro musste im Verlauf der dritten Etappe der Itzulia Basque Country das Rennen aufgeben. Der junge Mexikaner, einer der aussichtsreichsten Kandidaten für das Podest, stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu, die ihn den weiteren Verlauf der Rundfahrt unmöglich machten.

Ein rückschlag für die teamstrategie
Del Toro, der ohne Giro d'Italia auf ein alternatives Highlight in der Saison hoffte, wollte in der Baskenland-Rundfahrt seine ambitionen untermauern. Doch nun muss das Team seine Strategie überdenken, da ein wichtiger Anwärter auf einen Platz in der Top Drei ausfällt. Der Sturz ereignete sich im Verlauf einer Massenkarambolage, bei der mehrere Fahrer zu Fall kamen. Del Toro versuchte zwar, weiterzumachen, musste sich aber kurz darauf, nur wenige Kilometer später, in das Begleitfahrzeug von Josean Fernández Matxín verabschieden.
Die Verletzungen scheinen schwerwiegender zu sein als zunächst angenommen. Während del Toro selbst keine medizinische Erstversorgung benötigte, wurde er vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, um detaillierte bildgebende Untersuchungen durchführen zu lassen. Es wird vermutet, dass er sich an Hüfte und rechtem Bein verletzt hat. Ein Helfer musste ihn sogar vom Pedal lösen, um ihm das Absteigen zu ermöglichen – ein deutliches Zeichen für die Schmerzen, die der junge Fahrer erlitt.
Es ist nicht das erste Unglück für UAE Emirates bei dieser Rundfahrt. Bereits in der zweiten Etappe musste der spanische Fahrer Mikel Landa nach einem Zusammenstoß mit dem medizinischen Fahrzeug aufgeben. Die Häufung von Ausfällen stellt das Team vor eine große Herausforderung und wirft Fragen nach der Sicherheit der Fahrer auf. Das Team wird in Kürze eine offizielle Stellungnahme veröffentlichen, in der die genauen Verletzungen und die weiteren Pläne erläutert werden.
Die Itzulia, die bereits für Überraschungen gesorgt hat, verliert damit einen weiteren ihrer Stars. Ob del Toro rechtzeitig für das Dauphiné (7. bis 14. Juni) wieder fit wird, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung ist, dass die Verletzungen nicht zu schwerwiegend sind und ihm eine schnelle Genesung ermöglichen. Die Konkurrenz darf sich jedoch nicht lumpen lassen und wird versuchen, die Schwäche des angeschlagenen Teams auszunutzen.
