Davos verpasst krönung – finalserie lebt!
Fribourg-Gottéron hat dem HC Davos im Hexenkessel von Freiburg die erste Meisterpuck verwehrt. Nach einer über weite Strecken starken Vorstellung mussten sich die Bündner in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben. Doch die Serie ist noch am Leben und am Donnerstag entscheidet sich in Davos alles.
Die macht des powerplays fehlt
Die Enttäuschung nach dem Spiel war greifbar, doch Verteidiger Lukas Frick zeigte sich schnell gefasst. "Ich glaube, wir haben über 60 Minuten ein sehr, sehr gutes Spiel gezeigt", sagte er gegenüber MySports. Der entscheidende Faktor, so Frick, war die fehlende Effizienz im Powerplay. Während Fribourg bereits früh durch Julien Sprunger in Überzahl in Führung gehen konnte, ließen die Davoser ihre Gelegenheiten ungenutzt. Ein bitterer Gegensatz, der letztendlich den Unterschied machte.
Simon Knak brachte mit einem kuriosen Treffer, der von Reto Berras Schlittschuh abgelenkt wurde, kurz Hoffnung in der 57. Minute, doch Jeremi Gerber gelang in der Verlängerung die bittere Antwort für Gottéron. Die Ausgeglichenheit dieser Finalserie wird durch die Tatsache unterstrichen, dass bereits im sechsten Spiel die dritte Verlängerung ansteht.

Fokus auf donnerstag – aeschlimann im vorteil
"Es war ein sehr enges Match heute", räumte Frick ein. Dennoch sieht er keinen Grund zur Panik. "Wir werden uns nicht ändern. Wir machen einfach weiter, wie wir es die letzten Male gemacht haben." Die Vorbereitung auf das alles entscheidende siebte Spiel in Davos wird sich an den bewährten Abläufen orientieren. Torhüter Aeschlimann hat im bisherigen Verlauf der Playoffs die Nase vorn gegenüber Berra – ein Detail, das am Donnerstag entscheidend sein könnte.
Mit der lautstarken Unterstützung der Fans im Landwassertal im Rücken wird der HCD nun alles daran setzen, die "Belle" zu gewinnen und den Meistertitel doch noch zu perfektionieren. Denn eines ist klar: In dieser Serie ist noch alles möglich.
