Dana white sieht positives wachstum bei zuffa boxing – und kritisiert die konkurrenz
- Zuffa boxing 3: white zufrieden mit dem fortschritt
- Spannende kämpfe und klare siege
- White kritisiert die inaktivität der etablierten box-welt
- Direkte angriffe auf eddie hearn und matchroom boxing
- Auch óscar de la hoya wird nicht verschont
- Keine kompromisse mit den traditionellen organisationen
- Zuffa boxing 04 steht bereits fest
Zuffa boxing 3: white zufrieden mit dem fortschritt
Nach dem Abschluss
von Zuffa Boxing 3 zeigte sich UFC-Boss Dana White äußerst zufrieden mit der Entwicklung seines neuen Box-Projekts. Er betonte, dass die Struktur, die aufgebaut wird, vielversprechend ist und er bisher auf keine nennenswerte Gegenwehr gestoßen sei. Die drei bisherigen Veranstaltungen im Meta Apex in Las Vegas scheinen sich auch im Hinblick auf die Fernsehübertragungen zu bewähren, was die Markenbekanntheit sowohl bei Zuschauern als auch bei Athleten steigert.
Spannende kämpfe und klare siege
Sportlich stach beim Event vor allem der Sieg des Nigerianers Efe Ajagba (21-1-1, 15 KOs) gegen den ehemaligen WeltmeisterCharles Martin (30-4-1) durch TKO in der vierten Runde hervor. Für weitere Aufregung sorgte Umar Dzambekov (30-5-1, 27 KOs) mit einem beeindruckenden Knockout von Ahmed Elbiali im zweiten Durchgang durch einen fulminanten Uppercut.

White kritisiert die inaktivität der etablierten box-welt
Doch was White am meisten freut, ist die Geschwindigkeit, mit der die Struktur aufgebaut wird und die fehlende Reaktion der etablierten Box-Organisationen. Er äußerte sich besorgt darüber, dass es sich anfühle, als würde er gegen unterlegene Gegner kämpfen. „Es ist eine einseitige Konkurrenz. Wir haben nicht einmal eine nennenswerte Opposition“, so White. Er hatte erwartet, dass die traditionellen Box-Unternehmen mutiger reagieren würden, doch die Realität habe ihn überrascht.
Direkte angriffe auf eddie hearn und matchroom boxing
White scheute sich nicht, auch persönliche Kritik zu üben. Insbesondere Eddie Hearn von Matchroom Boxing wurde scharf angegriffen. „Ich glaube nicht, dass sich jemand Eddie Hearn anschaut und sagt: 'Oh, dieser Typ ist ein Visionär'“, polterte White. Er warf Hearn vor, sich jahrelang an die Regeln gehalten und dadurch zum Teil des Problems beigetragen zu haben. „Eddie Hearn arbeitet für seinen Vater. Ich glaube nicht, dass er mit einer klaren Vision kam, während wir das tun. Wir werden den gesamten Sport verändern.“
Auch óscar de la hoya wird nicht verschont
Auch der ehemalige Boxer und Promoter Óscar De La Hoya bekam sein Fett ab. White bezeichnete ihn als „vollkommen verrückt“ und kritisierte seine finanzielle Situation und die Rechtsstreitigkeiten mit seinen Boxern. Er forderte De La Hoya zu einer neuen Episode seiner Show „Clapback Thursday“ auf.
Keine kompromisse mit den traditionellen organisationen
White betonte, dass er keine Absicht habe, mit den traditionellen Box-Organisationen zusammenzuarbeiten. Er kritisierte auch Mauricio Sulaimán, Präsident des World Boxing Council (WBC), als „den besten PR-Manager aller Zeiten“ in Bezug auf die Probleme des Boxsports. Er versprach, im Laufe des Jahres weitere Projekte zu präsentieren, an denen sich die Öffentlichkeit ein Bild machen könne.
Zuffa boxing 04 steht bereits fest
Am 8. März ist bereits Zuffa Boxing 04 geplant, mit dem Titelkampf zwischen Jai Opetaia und Brandon Glanton. White ist zuversichtlich, dass Zuffa Boxing den Boxsport nachhaltig verändern wird, indem es neue Standards setzt und die Athleten in den Mittelpunkt stellt.
