Coman enthüllt: so kämpft bayern gegen psg – und warum er heimlich die daumen drückt
München – Kingsley Coman steht vor einem Dilemma: Seine Vergangenheit gegen seine Gegenwart. Im Halbfinal-Duell der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Bayern München spürt der französische Nationalspieler eine tiefe Zerrissenheit. Er spielte von 2005 bis 2014 in Paris, verließ den Klub aber als Teenager. Zehn Jahre lang trug er dann das Bayern-Trikot und hat sich in München ein Zuhause geschaffen.

Die kindheitsliebe gegen das zuhause
„Es ist schwer, sich für eine Seite zu entscheiden“, gesteht Coman im Interview mit der Bayern-Klubwebsite. „Paris war immer die Mannschaft, die ich unterstützt habe, bis ich den Klub als Teenager verlassen habe. Und dann kam Bayern. Bayern ist für mich zu einem Zuhause geworden.“ Dieses Gefühl beschreibt er als „das Kind in mir gegen den Erwachsenen in mir“.
Doch trotz seiner Verbundenheit zu Bayern drückt Coman PSG die Daumen – zumindest bis zum Halbfinal-Rückspiel. „Ich würde sie deshalb nicht unbedingt als Favoriten bezeichnen“, relativiert er, „aber wenn es eine Mannschaft gibt, die für mich in diesem Jahr absolut auf Augenhöhe mit Bayern ist, dann ist es Paris Saint-Germain.“
