Cherki-aussetzer: trikottausch löst empörung im fa-cup!

Manchester – Ein kurioser Moment im Viertelfinale des FA-Cup zwischen Manchester City und Liverpool sorgte für Gesprächsstoff: Rayan Cherki, frisch ausgetauscht, schlüpfte plötzlich in das Trikot seines Gegenspielers Hugo Ekitiké. Ein Verhalten, das bei Fans und Kommentatoren gleichermaßen für Aufregung sorgte.

Die bizarren minuten auf der bank

Die Szene ereignete sich, als der 22-jährige Cherki in der 71. Minute den Platz verlassen musste. Bei dem sofortigen Trikottausch mit dem ebenfalls ausgewechselten Ekitiké schien der Gedanke an die Spielregeln kurzzeitig verloren gegangen zu sein. Der Franzose saß in Ekitikés Trikot auf der Auswechselbank – ein Anblick, der den schottischen Co-Kommentator Ally McCoist bei TNT Sports zu dem Kommentar veranlasste: „Sieht so aus, als würde er dort eine Standpauke bekommen.“

Ein ungewöhnlicher Trikottausch – die beiden Franzosen kennen sich gut aus der Nationalmannschaft, was den Austausch sicherlich erleichterte. Doch das Überziehen des Trikots des Gegners während des Spiels, während die Partie noch auf dem Platz entschieden wurde, überschritt offenbar eine Grenze. Die sozialen Medien explodierten förmlich mit Empörung.

Fan-reaktionen und cherkis entschuldigung

Fan-reaktionen und cherkis entschuldigung

„War das ein Trikot von Hugo Ekitiké? Das kann doch nicht wahr sein!“, lautete nur einer der zahlreichen empörten Kommentare, die in den sozialen Netzwerken kursierten. Cherki reagierte prompt und entschuldigte sich mit erhobenen Händen bei den Fans. Die schnelle Reaktion deutet darauf hin, dass er die Schwere der Situation erkannt hat. Das 4:0 für Manchester City trug in diesem Moment kaum zur Entspannung bei.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall Konsequenzen für Cherki haben wird. Die Disziplinarkommission des englischen Fußballverbands wird die Situation sicherlich prüfen. Eines ist jedoch klar: Dieser Trikottausch wird noch lange in Erinnerung bleiben – als ein Beispiel dafür, wie schnell ein unbedachter Moment für großes Aufsehen sorgen kann. Und das in einem Spiel, in dem Manchester City bereits deutlich führte.